Long time no see

Lieber Freund,

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dazu gekommen bin, einen neuen Artikel zu schreiben. Das lag aber nicht daran, dass mir die Themen ausgeganen wären oder das ich faul gewäsen wäre. Michael hat einen neuen Job angefangen und ich habe meinen an den Nagel gehängt. Das klingt nach einer lahmen Entschuldigung magst du denken, und ich gebe dir in gewisser Weise auch Recht. Wenigstens das Foto der Woche haben wir weiterhin brav jeden Samstag hochgeladen.

So richtig viel Neues gabe es aber in letzter Zeit nicht wirklich. Das heißt nicht, dass nicht ein paar neue Kameras heraus gekommen sind, aber so richtig bahnbrechendes war nicht dabei (und manches haben wir einfach auf Facebook geteilt...). Michael und ich hoffen ja, dass wir bei der Photo+Adventure 2017 (am 11. und 12. November; diesmal wieder in Wien) einiges Neues zu sehen bekommen.

Wobei, eine Neuigkeit gibt es schon, die sicherlich erwähnenswert ist. Adobe hat beschlossen, Lightroom einzustellen. Waaaaaaas??? magst du dir denken, aber keine Angst, ganz so schlimm ist es auch nicht. Die reine Desktopversion zum Kaufen in der Version 6 soll wohl nicht mehr weiter vertrieben werden. Meinen Informationen nach, wird es sie schon noch zu kaufen geben, aber mit dem Tag an dem dieser Artikel online geht, wird es keine Updates mehr geben. Die Abo-Version gibt es weiterhin, auch wenn es hier nun zwei Varianten geben wird. Eine die weiterhin am PC läuft und eine Cloud-basierte. Schade, meine Lieblingszahl ist ja die 7 und ich hätte mir gerne LR 7 gekauft. Die wird es aber nicht (mehr) geben. Der allseits bekannte Jarid Polin (aka The FRO) hat das schön in seinem Video zusammengefasst.

Was ich von dem Abo-Modell halte ist ein anderes Thema, aber die neue Version soll sehr schnell sein. Vielleicht schaue ich mir diese Version ja mal an, aber als Student (ja, ich studiere jetzt ganz ofiziell) schaut man ja gerne auf jeden Euro. Also vermutlich eher nicht ;) So lange meine Kameras unterstützt werden, werde ich wohl noch mit LR 5.7 weiter arbeiten. Was hälst du von diesen Abo-Modellen, die in letzter Zeit überall aufpoppen?

Bis zum nächsten Mal, Dein

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[Gear Review] Platypod Ultra & Multi Accessory Kit

Lieber Freund,
heute stelle ich dir ein sehr kompaktes und kleines Stativ vor, das Platypod Ultra von Platypod Pro LLC. Ich habe es mir bei ihrer letzen Kickstarter Kampagne geholt, und es ist bereits auf deren Homepage erhältlich (im Video sagte ich, dass man es nur "Pre-Ordern" kann). Nun aber viel Freude mit dem Video!

Eine Sache, die ich im Video nicht erwähnt habe, die aber vielleicht wichtig ist, ist die Möglichkeit das Platypod auf ein Stativ schrauben zu können. Warum das wichtig ist? Nun, wenn du nur einen Stativkopf hast, kannst du diesen auf das Platypod schrauben und dann das Platypod auf dein Stativ. Somit hast du immer beide Varianten zu Hand, außer du willst das große Stativ nicht dabei haben. Dann schraubst du einfach das Platypod ab und fertig. Bis zum nächsten Mal, Dein

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5 Dinge die ich beim Foto Walk #11 gelernt habe

Am 14.August hatten wir unseren letzten Foto Walk mit dem Thema "Total Analog*". Neben ein paar netten Stunden (nicht nur wegen des strahlend schönen Wetters) die Michael und ich in Wien verbrachten haben wir beide auch einiges gelernt. Hier nun die 5 Dinge, die ich beim Analog Foto Walk gelernt habe.


 

1. Notizen, Notizen, Notizen

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Man glaubt ja gar nicht, wie viel Arbeit einem eine digitale Kamera abnimmt. Neben Blende, ISO, Belichtungszeit, Brennweite und Aufnahmedatum bzw. -zeit können neuere Modelle auch die GPS Koordinaten in die EXIF Infos speichern. Möchte man diese Inormationen bei analogen Kameras auch haben, braucht man einen Stift und ein Papier. Oder wie in meinem Fall das iPhone. Ich hatte nämlich Stift und Papier daheim liegen gelassen. Die ISO ändert sich ja nicht, aber Belichtungszeit und Blende je nach Lichtsituation schon. Wobei das auch nur bedingt richtig ist, dazu aber mehr bei Punkt 4 meiner Liste! Als Chemiker habe ich schon sehr früh gelernt, dass man nie genug, immer nur zu wenig aufschreiben kann. So auch hier bei unserem Foto Walk. Als wir am Maria Theresien Platz ankamen, machte ich ein Foto des Kunsthistorischen Museums und stellte beim nachfolgenden Aufziehen des Filmes fest, dass ich soeben die letze Aufnahme belichtet hatte. Den verwendeten Film hatte ich vom Flohmarkt erstenden, ohne die Papierhülle, von welcher man sich die Stirnseite auf dem Kamerarückteil befestigen kann. Damit wäre klar, dass die Kamera a) einen Film enthält, b) welche ISO dieser Film hat und c) wie viele Aufnahmen auf den Film passen. Da ich diese Umverpackung nicht hatte, habe ich mir - nachdem ich den Film eingelegt und den Deckel geschlossen hatte - einen kleinen Zettel geschrieben. Dummerweise war ich mir aber genau in jenem Moment als ich den Deckel schloss und die Kamera aufzog, nicht mehr sicher, ob 24 oder 36 Aufnahmen auf den Film passten. Also schrieb ich "24(?) / 36" drauf. Nicht sehr hilfreich, gell? Nun, es waren 24 und Michael war überhaupt nicht amüsiert, als ich ihm sagte, ich sei fertig. Er war mir bildermäßig nämlich immmer voraus (nicht nur der Anzahl nach...) und plötzlich war ich fertig und er hatte noch 5 oder 6 Fotos zu machen.

Und die Moral von der Geschichte: Mache dir von Anfang an Notizen, wirklich gleich jetzt - sofort - und nicht erst später. Man vergisst dann die Hälfte, auch wenn man noch jung ist ;)


 

2. Motive, Motive, Motive

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Wie schwer kann es sein, 24 oder 36 Motive zu finden, magst du dich fragen. Nun, das kommt - wie so oft - darauf an. Einerseits auf den Ort, Wien ist aber äußerst motivreich, daher bleibt dieser Punkt außen vor. Andererseits auf die Tagesverfassung, die zur Verfügung stehende Zeit sowie die Ausrüstung. Beide unserer Kameras waren mit einem 50mm Objektiv (f/1.8 respektive f/1.7) ausgestattet, was in der damaligen Zeit DAS Standardobjektiv war. Einfach zu bauen, und auch mit großzügiger Offenblende preislich noch sehr leistbar. Natürlich beeinflusst dies die Motivwahl, denn Zoomen geht nur in einem begrenzten Bereich. Es kommt nicht so gut, wenn man mitten auf der Straße stehen bleiben würde, um einen bestimmten Winkel oder Bildausschnitt zu erhalten. Aber auch die Tagesverfassung des Fotografen ist maßgeblich daran beteiligt, wie leicht oder schwer die Motivwahl fällt. Der meiner Meinung nach größte, oder auch schwerwiegendste Punkt ist wohl der, dass jedes "Klick" echtes Geld kostet. Da überlegt man zwei (oder drei oder vier...) Mal, ob man das Foto tasächlich machen will oder ob es das vielleicht doch nicht wert ist. Und damit glaube ich, wird es besonders schwer. Zumindes ich habe nur mit Müh und Not meine 24 Fotos (zum Glück hatte mein Film keine 36 Aufnahmen...) zusammen bekommen. Dafür freut man sich umso mehr, wenn einem dann ein Motiv vor das Objektiv kommt, bei welchen man mit der Digitalen einfach ein paar Bilder geschossen hätte, es mit der Analogen aber mit nur einem Bild geschafft hat, und man nicht die Gelegenheit hatte, nochmal abzudrücken. Ich habe mich sogar gefreut, obwohl der Scan nicht perfekt war und, ach das kommt in Punkt 4!

Und die Moral von der Geschichte: Es kann hilfreich sein, sich im Vorfeld ein Thema auszusuchen und dann gezielt nach diesen Motiven ausschau halten als "einfach drauf' los" zu fotografieren


 

3. Arbeit, Arbeit, Arbeit

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Analog zu fotografieren ist richtig viel Arbeit. Das soll dich jetzt nicht davon abhalten es selbst einmal auszuprobieren, denn das Ergebnis wiegt die aufgewendete Arbeit (zumindest fast) immer auf. Zuerst muss man sich Film besorgen. Das geht zwar auch über das Internet, aber gerade bei solchen Produkten bleibe ich gerne lokal. Das kostet Zeit und Geld. Dann die ganze Aufschreiberei während des Fotografierens (wobei es auch solche geben soll, denen es egal ist und die nicht mitschreiben). Und am Ende will der Film ja auch noch entwickel werden. Also entweder ins Labor (wieder lokal!) bringen oder selber entwickeln (würde ich nur bei s/w Film empfehlen). Auch hier wieder: Zeit & Geld. Es ist also weniger "klassische" Arbeit als mehr Zeit und Geld die investiert werden wollen. Aber wie schon geschrieben, ist das Ergebnis es (meist) wert. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. Ach ja, irgendwie wollen die Negative ja dann auch auf den Computer gelangen. Also ist scannen angesagt. Ist man in der glücklichen Lage, einen Negativscanner zu besitzen, macht es das um vieles Einfacher. Ich habe auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mir einen zuzulegen. Aber für die wenigen Rollen Film die ich im Jahr verbrauche, lasse ich sie gleich im Labor scannen. Auch wenn ich beim letzten Job alles andere als zufrieden mit dem Ergbnis war. Zum Teil lag es scherlich an dem (sehr?) alten Film den ich verwendet hatte. Die Negative waren mehr Gelb als Braun, aber ein paar der Scans waren am Rand beschnitten und das ist dann doch wohl am Labor gelegen.

Und die Moral von der Geschichte: Lass dich nicht abschrecken und gönne dir die Zeit. Heute wird alles einer "Kosten-Nutzen-Rechnung" unterworfen. Vergiss das alles für einen Tag und nimm dir die Zeit!


 

4. Ist doch egal

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Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass Film relativ gutmütig ist. Und viele Fehler verzeiht. Und wenn ich an die Zeit zurück denke, in denen ich als junger Bursche analog fotografiert habe, waren die Fotos nicht überragend gut, aber für damalige Verhältnisse durchaus OK. Und auch bei diesem Fotowalk zeigte sich dieses. Michael und ich haben uns natürlich den eingebauten Belichtungsmesser zunutzen gemacht, aber richtig "falsch" belichtet haben wir keines der Fotos. Auch wenn (vor allem bei mir!) die eine oder andere Belichtungszeit sicher nicht "richtig" gewesen war. Auch das Foto von mir auf der Treppe vor der Dominikanerkirche (Hier) ist so ein Beispiel. Direkt nachdem Michael den Auslöser gedrückt hatte meinte er "Mist, das Foto wird zu hell". Urteile selbst, Michael hat nur geringfügigste Anpassungen vorgenommen. Ein Anpassen der Belichtung gehörte da nicht dazu. Natürlich ist es gut möglich, dass eine gewisse Korrektur bereits beim Scannen stattgefunden hat, aber wenn der Film "zu sehr" über- oder unterbelichtet gewesen wäre, hätte auch der Scanner nichts mehr machen können. Ich hatte mir auch aus dem Internet (Hier) einen "Belichtungsschieber" herunter geladen und zusammengebaut. Diesen habe ich für die ersten paar Fotos verwendet, quasi als Experiment. Und wie du sehen kannst, hat auch dies funktioniert. Mein Film dürfte schon sehr alt gewesen sein, denn wie ich in diversen Podcasts gelernt habe, brauchen abgelaufene Filme tendenziell mehr Licht (ich glaube pro 5 Jahre eine Blende mehr). Meine Negative waren alle sehr hell, was auf eine generelle Unterbelichtung hindeutet. Lustigerweise waren die Negative auch mehr Gelb als Braun. Das könnte aber am verwendenten Film (Kodak) gelegen haben?!?

Und die Moral von der Geschichte: Analoges Fotografieren ist keine Hexerei, sondern ganz einfach. Keine Angst also, dass die Fotos nichts werden könnten. Klar, für pulizerpreisträchtige Fotos wirst du dich schon mehr anstrengen müssen, aber für zwischendurch und "nur" zum Spaß kannst du dich komplett auf den Belichtungsmesser verlassen oder auch einfach auch nur die Belichtung schätzen.


 

5. Shit happens

Michaels Lightleak

Michaels Lightleak

Michaels Lightleak II

Michaels Lightleak II

Es ist ja hinlänglich bekannt und auch hunderte Male bewiesen, dass wenn etwas schiefgehen kann, es nicht die Frage ist OB sondern nur WANN es schiefgeht. Bei einigen meiner Bilder hatte ich das "Glück", ein kleines Lichtleck am Rand zu haben (siehe Turm bei Punkt 3). Nicht bei allen Fotos, es dürfte wohl auf den Winkel zwischen Kamera und Sonne angekommen sein. Michael hat es da deutlich heftiger erwischt, wie du an dem einen oder anderen Beispielfoto auch deutlich erkennen kannst (beide direkt vom Scanner ohne weitere Bearbeitung). Shit happens. Meine Kamera ist definitiv in einem schlechteren Zustand als Michaels, aber wie du siehst, heißt das überhaupt nichts. Aber deswegen auf den Spaß verzichten, mit der alten analogen Kamera durch die Gegend zu ziehen? Mir ist es (damals) auch passiert, den Film nicht ordentlich eingespult gehabt zu haben. Bei Foto Nummer 40 (zu diesme Zeitpunkt hatte ich mich noch gefreut, ein paar extra Fotos gehabt zu haben) bin ich dann misstrauisch geworden und als die Negative aus dem Labor zurück waren, war die Enttäischung und die Trauer groß. Aber anstatt der Fotografie den Rücken zu kehren, habe ich seidem einfach besser darauf geachtet den Film ordenlich einzulegen. Shit happens. Auch mein Lieblingsbild des Foto Walks (das mit dem Fiaker und der Straßenbahn) ist nicht perfekt. Zumindest der Scan nicht. Am Negativ ist nämlich das Pferdchen noch ganz drauf. Da ich selber aber keinen Scanner besitze und mir die ganzen DIY Lösung zu mühsam sind (ich gebe zu, dass ich dafür zu faul bin, zumindest im Moment), lasse ich das Foto so wie es ist. Ich mag es auch so, wie es ist.

Und die Moral von der Geschichte: Shit happens. Get used to it and deal with it. Je eher du dich mit dem Gedanken anfreundest, dass niemals alles perfekt sein wird und dass immer wieder etwas schiefgehen wird, egal wie gut du auch vorbereitet bist, desto früher wirst du selber eine innere Ruhe und Zufriedenheit verspüren.


Hier geht es übrigens zu dem Flickr Album mit meinen analogen Fotos und hier geht es zu denen von Michael. Er hat mir außerdem verraten, dass ihm einige seiner Freunde gesagt haben, dass sie erst zu spät von diesem Foto Walk erfahren haben. Keine Sorge, das wird nicht unser letzter Foto Walk gewesen sein, am Besten folgst du uns auf Facebook und abonnierst unseren Feed, dann solltest du unsere zukünftigen Foto Walks zeitgerecht in deine Chronik gespült bekommen! Bis zum nächsten Mal, Dein

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Meine Lieblingsgadgets (Teil 1?)

Lieber Freund,
In den vergangenen Wochen habe ich dir insgesamt 10 Apps vorgestellt, die ich auf meinem iPhone habe und die ich gerne als Fotograf nutze (Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 2). Nun setze ich diese Reihe mit meinem Lieblingszubehör fort.

Auch hier gilt wie schon die letzten Male, dass ich mir alle Gadgets selbst gekauft habe, ich bekomme nix, wenn du das eine oder andere Teil kaufst. Ich möchte dir lediglich ein paar - zumindest für mich - nützliche Helferlein präsentieren. Diese unterstützen, wie auch schon die vorgestellten Apps, meinen Workflow und helfen mir schneller zu erreichen, was ich möchte. Dieses Mal habe ich die Preise nicht recherchiert, auch schon alleine deswegen, weil ich diese Dinge in verschiedenen Ländern gekauft habe und der Markt voll ist mit sehr ähnlichen Produkten in veschiedensten Preisregionen. Nun aber zu den kleinen Helferleins, die ich mir über die Jahre zugelegt habe.

1. Apple's SD/USB auf 30 pol. Connector

Eigentlich hätte mir die USB Variante gereicht, denn zum Kaufzeitpunkt hatte ich nur die Canon 5D im Einsatz (und die hat CF Karten), aber es gab sie damals nur als Pärchen. Heute muss ich "zum Glück" sagen, denn ich bin nur noch mit SD Karten unterwegs. Ja, die Fuji X100T hat WLAN, aber erstens ist die Verbindung etwas mühsam herzustellen und zweitens habe ich ja auch noch die X-Pro1. Und die hat kein WLAN verbaut. Benutzt habe ich die beiden Adapter allerdings nur, um die Bilder auf mein iPad zu bekommen. Ich glaube mit dem iPhone haben die nicht funktioniert. Zumindest nicht mit dem, das ich hatte. Zwei kleine Punkte muss ich jedoch anführen, die mir an dem System nicht all zu sehr gefallen. Erstens: Das Erstellen der Bildvorschauen dauert etwas, wenn viele Bilder auf der Karte sind. Dummerweise schatet sich das iPad währenddessen ab und tut dann (glaube ich jetzt) nicht weiter. Beim Importieren der Bilder in Lightroom dauert es ähnlich lange, aber da kann während ich warte einen Kaffee holen oder was anderes machen. Zweitens: Wenn man dann ein paar Bilder ausgewählt hat und auf "Importieren" klickt fragt das iPad nach "Alle importieren" oder "Auswahl importieren"? Warum habe ich wohl ein paar Bilder ausgewählt? Das ist schon fast so, wie wenn der Airbag fragt "Sicher, dass ich auslösen soll?" ;) Naja, nicht ganz so schlimm aber trotzdem etwas nervig. Die Abfrage nach dem Importieren, ob man die Fotos behalten will oder ob sie (auf der Karte!!) gelöscht werden sollten, finde ich persönlich ziemlich blöd, wenn nicht sogar gefährlich! Das kann man aber leicht umgehen, in dem man den Schreibschutzschalter der Karte auf "Lock" schiebt. Das mache ich auch beim Importieren in Lightroom, das kann einem viel Ärger ersparen.


 

2. Apple's SD auf Lightning Connector

Hmmmm, noch ein Connector? Ja, diesmal der für mein iPhone. Eigentlich brauche ich den gar nicht, denn wenn ich unterwegs bin, habe ich meine X100T dabei und die verbindet sich ja über WLAN mit meinem iPhone. Das ist zwar, wie schon geschrieben, etwas umständlich, aber noch immer günstiger als der Adapter. Nun ja, als ich mit Michael aber in München war, wollte ich Postkarten (jupp, ich bin noch so altmodisch) mit von mir gemachten Fotos versenden. Das geht ganz toll mit der Postkartenapp der österreichischen Post und ist mit 1,99€ pro Karte auch durchaus preislich OK. Eigentlich hätte ich diese App bei meinen "Top 10" anführen müssen. Notiz an mich selbst: Neue Liste mit 10 weiteren Apps die ich mag anlegen. Zurück nach München, wo ich feststellen musste, das ich ja die X-Pro1 eingepackt hatte. Und da ich nur im iPhone eine deutsche SIM Karte hatte, war es mir zu mühsam, die Bilder auf mein iPad zu laden (mit dem SD Adapter), dort zu bearbeiten, an irgend einem WLAN Hotspot in die Dropbox zu laden, mit dem iPhone herunter zu laden und die Postkarten zu gestalten. Also sind Michael und ich kurzerhand in den nächsten Appelstore gepilgert und ich habe mir auch diesen Adapter gekauft. Wir sind ja schließlich nach München gefahre um Fotos zu machen, nicht um einen WLAN Hotspot zu suchen. Und das Aufladen meiner Prepaid Karte war mühselig genug. Doch das ist jetzt vorbei, ich habe 8GB Datenvolumen in der ganzen EU, dank Zweitkarte auch am iPad. Funktionsweise und Kritikpunkte beteffend des Adapters sind im Prinzip bereits oben angeführt, wobei das Importieren mit diesem Adapter gefühlt schneller geht.


 

3. "World Power" Adapter

Den habe ich mir am Flughafen in Heathrow gekauft. Ich habe im Vorfeld meiner Londonreise zwar schon ein wenig herumgesucht, aber nichts gefunden, was mich persönlich zufriedengestellt hätte. Diesen Adapter habe ich im Duty Free gefunden und er hat alles was ich brauche (ich hatte noch einen einfachen UK/AUT Adapter mit, sowie eine 3er-Steckdose und meine beiden Ladegeräte, hätte ich nichts gefunden). Ich kann auf beiden Seiten so gut wie jede Steckdose bzw. Stecker nutzen (nicht das ich viele "fremde" Stecker hätte), die sich auf der Welt finden und zusätzlich (das war mir besonder wichtig) habe ich zwei USB Ports zum Aufladen. Mit (insgesamt) 2,4A Ladestrom, also bis zu 1,2A je Port (oder bis zu 2,4A wenn nur einer belegt ist). Daran bin ich bisher nämlich immer gescheitert. Die Adapter die ich bis dahin gefunden hatte, hatten entweder "nur" 1,2A für beide zusammen oder überhaupt keine. Der Adapter war zwar nicht ganz billig (Ich gaube um die 20 Pfund) und wenn ich weiter gesucht hätte, hätte ich sicher auch einen passenden im Internet gefunden, aber jetzt habe ich ihn nun mal und dabei bleibts. Und wie du sehen kannst, spare ich mir damit einen Haufen extra Zeug. Ich brauche keine 3er-Steckdose mehr, denn iPad und iPhone kann ich direkt aufladen, ebenso spare ich mir die beiden Netzteile (die Kabel dazu muss ich sowieso mitnehmen). Zusätzlich könnte ich auch noch eine Nachttischlampe (wieder) anstecken, sollte mein Zimmer keine freie Steckdose dafür haben (da ist es wieder praktisch, dass ich so gut wie jeden Stecker nutzen kann). Ist mir auch schon in mancher Unterkunft passiert, dass ich das eine oder andere Elektrogerät abstecken musste um meine Geräte zu laden. Außerdem kann ich den Adapter verwenden, wenn ich im Zug Strom brauche, denn die haben meist nur "normale" Steckdosen beim Sitz. Oder am Flughafen. Da gibt es zwar auch USB Ladestationen, aber letztes Jahr im Oktober konnte ich einen anderen Reisenden glücklich machen, als ich ihm einen meiner USB Ports zum Aufladen anbot. Alle anderen USB Ladestationen waren nämlich belegt und sein (amerikanisches) Netzteil passte nicht in die Steckdosen am Flughafen.


 

4. Powerbank

Nachdem ich mir einen guten Artikel der c't über (Mogel) Powerbanks zu Gemüte gefürt hatte, habe ich mich für die Amazon Basic 10.000mAh Powerbank enschieden. Die Smartphones von heute sind nun einmal Energiehungrig, das liegt in der Natur der Sache. Die Displays werden immer größer, die Telefone immer schmaler, die Prozessoren immer leistungsfähiger. Mein guter alter Palm Treo 650 musste auch über Nacht aufgeladen werden. Üblicherweise habe ich das immer von Sonntag auf Montag Nacht getan, dann konnte ich ihn die ganze Woche über verwenden. Lange sind diese Zeiten vorbei. Verstehe mich nicht falsch, aber im Grunde hatte war ich auch mit dem Treo 650 zufrieden. Auf der anderen Seite möchte ich die Technik von heute aber auch nicht mehr missen. Daher behelfe ich mir einfach mit einer (oder eigentlich zwei) Powerbank(s). Die große Powerbank ist, so wie alle oben genannten Gadgets immer in meiner Fototasche, ebenso wie zwei USB Kabel (und diverse Adapter). Praktisch, wenn man unterwegs ist und die nächste Steckdose ist nicht in Sicht. Nur die Verwendbarkeit (vor allem des iPhones) leidet schon etwas, wenn da ein USB Kabel mit Powerbank dran baumelt. Daher habe ich mir einen Zusatzakku nur für mein iPhone gekauft. Die Powerbank (Michael hat sich die neurere Version mit schon 16.000mAh geholt) hat zwei USB Ports mit insgesamt 3,4A, also 1,6A Ladestrom je Buchse. Damit wird auch das iPad relativ schnell aufgeladen bzw. beim Filmschauen entlädt es sich nicht (die Akkuladung bleibt konstant). Der Zusatzakku fürs iPhone macht selbiges zwar relativ dick, aber das stört mich eigentlich nicht. Einziges Manko ist, dass sich auf der Linse der Kamera durch die Bauform der Aussparung relativ schnell und einfach Staub fängt. Dazu ziehe ich den oberen Teil aber einfach vor einem Foto ab, wische die Linse sauber und gut ist's. Zudem habe ich zwischen Akku und iPhone noch einen "Notgroschen" in Form eines 5€ Scheines gepackt. Somit sollte mir nie der Saft als auch das Geld ausgehen. Zumindest vorübergehend. Will ich allerdings Adapter No 2 (siehe oben) anstecken, muss ich den Zusatzakku entfernen. Dieser hat nämlich zum Aufladen (und Datenübertragen) einen Micro-USB Anschluss. Dafür kann ich den Akku eigentlich überall aufladen, auch wenn ich mal kein Kabel dabei habe. Dank fast aller anderen Smartphonehersteller, die lieber auf Kompatibilität und Konnektivität als auf Proprietärität setzen. Übrigens ist die Powerbank genau so groß wie mein iPhone 6s und etwa doppelt so dick (bzw. genau so dick, wie mein iPhone mit Zusatzakku).


 

5. Samsung Gear S3 Smartwatch

Ja, nun ist es raus, ich habe keine AppleWatch. Konnten die Meisten noch verstehen, dass ich eine Pebble hatte, setzt spätestens jetzt Kopfschütteln und Unverständnis ein. Zumindest bei den Hardcore-Fans beider Lager. Wie kann ich es wagen, zu einem iPhone eine Gear S3 zu nehmen? Wie kann ich es wagen, kein Samsung Smartphone zu besitzen, da ich doch die Gear S3 habe? Wer mich dagegen gut kennt, so wie du, weiß, dass ich mir immer jene Dinge kaufe, die für mich am Besten sind. Und abgesehen von der Preisdifferenz (die dank eines Amazongutscheins noch größer war) sprach auch das Design für die S3. Ich mag es einfach mehr, wenn eine Uhr wie eine Uhr aussieht. Das tut die AppleWatch nun mal nicht. Ja, ich muss zugeben, das Zusammenspiel zwischen iPhone und S3 ist nicht perfekt und kann definitiv verbessert werden. Ich finde es toll, dass Samsung die Gear S3 auch für Apple geöffnet hat, aber es gibt noch genug Raum für Verbesserungen. Gerade wenn die Gear App offen ist, ist die Bluetoothverbindung alles andere als stabil. Das wird sich sicherlich in der (hoffentlich näheren) Zukunft ändern, aber alle wichtigen Funktionen laufen soweit stabil und zu meiner Zufriedenheit (zumindest fast immer). Zugegeben, die AppleWatch zusammen mit dem iPhone bietet sicherlich ein umfangreicheres Gesamtpaket, ebenso wie die Gear S3 mit einem Galaxy S7 (oder so) es tun würde. Aber für mich geht es bei diesen Gadgets nicht immer darum, das Maximum herauszuholen. Oftmals reichen mir auch "nur" 80% :)


 

Ich habe natürlich noch eine Vielzahl anderer größerer oder kleinerer Gadgets, aber diese fünf benutze ich immer wieder gerne und oft. Vielleicht erweitere ich ja diese Liste auch noch um fünf weitere Gadgets, das eine oder andere würde mir schon noch einfallen, das zumindest erwähnenswert wäre. Bis dahin, noch einen schönen Sommer, Dein

Meine (iPhone) Lieblingsapps - Teil 2

Lieber Freund,
Letzte Woche habe ich dir bereits fünf Apps vorgestellt, von denen ich denke, dass du sie dir zumindest einmal ansehen solltest. Hier nun die Fortsetzung mit fünf weiteren Apps:

Snapseed

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Preis: kostenlos
Dieses Programm sollte niemand nicht auf seinem Smartphone haben. Außer du benutzt dein Smartphone nicht, um Fotos zu machen. Ich behaupte hier einfach, dass Snapseed am Smartphone das ist, was Lightroom am PC oder Laptop ist. Ja, es gibt auch eine mobile Version von Lightroom und auf meinem iPad ist diese auch installiert, aber am Smartphone und für "jedermann" ist Snapseed das Fotobearbeitungstool schlechthin. Für den noch nicht so erfahrenen Bearbeiter gibt es eine ganze Reihe an Tutorials (unten auf "Tipps & Tricks" klicken) und auch ich habe hier schon das eine oder andere gelernt. Direkt nachdem man das zu bearbeitende Bild ausgewählt hat, kann man durch Drücken des Bleistift-Icons auswählen, was man verändern möchte. Neben "Feinabstimmung" womit man alle typischen Parameter wie Belichtung, Kontrast, Schatten/Lichter, usw. verändern kann, gibt es noch Werkzeuge wie "Beschneiden", "Drehen", "Weißabgleich", "Vignettierung", "Reparieren", und, und, und. Mit "Speichern" wird das originale Bild mit den Änderungen gespeichert, mit "Kopie speichern" wird ein neues Bild mit den Änderungen erstellt, das Original verlbeibt so, wie es war. Alle Bearbeitungen lassen sich mit beiden Speicherarten nachträglich ändern und rückgängig machen, nur wenn man das Bild exportiert (was ein neues Bild erzeugt und das Original nicht ändert) ist das nicht mehr möglich. Keine meiner Bilder, welche ich von meinem iPhone aus poste, schaffen es in der Internet, ohne durch Snapseed zu müssen. Die Kamera des iPhones ist sehr gut, aber ein bisschen aufpolieren ist doch immer notwendig.


 
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Preis: 2,29€
Die App mag heute etwas unnötig erscheinen, vor allem deswegen, weil Instagram (mittlerweilen) Bilder die nicht quadratisch sind, auch so anpassen kann, dass alles sichtbar ist. Aber Squaready Pro kann mehr als nur das. Die Balken oben und unten können nicht nur in der Farbe variiert werden, wie du auf dem Screenshot sehen kannst, kann man auch Teile des Fotos veschwommen einblenden. Daneben gibt es noch weitere Einstellmöglichkeiten für das Foto. Ob zentriert, links- oder rechtsbündig, ob mit oder ohne Metadaten (GPS, EXIF, usw.), da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Im Übrigen gibt es diese App auch mit Werbung, dann kostet sie nichts. Sehr praktisch, wenn man die App mal ausprobieren möchte. Das ist übrigens eine Sache, die ich am Appstore nicht mag. Das es nämlich keine "Demo-Versionen" gibt. Daher finde ich es immer gut, wenn die Enwicker selbst hier dieses Manko des Apple-Appstore ausgleichen und Werbefinanzierte bzw. in ihrem Umfang eingeschränkte Versionen kostenfrei anbieten. Ich habe mir die werbefreie Version gegönnt, weil ich die Entwickler damit unterstützen wollte. Und auch wenn ich das ganze Gejammere über die (horrenden?!?) Preise der Apps nicht ganz nachvollziehen kann, ist mir doch, als ich die Preise für die Apps hier recherchiert habe, fast mein iPhone 6s in meinen Venti-Triple-Caramel-White-Mocca von Starbuck gefallen ;) Also mal ganz ehrlich, wenn ich nicht einmal die paar Euro für eine nette kleine App ausgeben will, da fehlen mir einfach nur die Worte. Aber das hat jetzt nichts mit dieser App zu tun, die ist nämlich wirklich ordentlich progarmmiert, leistet mir gute Dienste und ich habe es nicht bereut die 2,29€ dafür auszugeben!


 
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Preis: 2,29€
Diese App ist vielleicht nicht für jeden Fotografen, aber definitiv für jene, die sich der Astrofotoggrafie widmen. Oder die damit gerne anfangen würden oder die, die sich allgemein für den Weltraum, Sterne und Planeten interessieren. Ich selber bin in dieser Hinsicht ein totaler Laie und finde vielleicht noch den großen Wagen und Orion, aber alles andere ist ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Michael dagegen ist ein totaler Astro-Geek, der braucht diese App sicher nicht. Wobei sie sicherlich auch für ihn interessant ist. Mit aktiviertem GPS braucht man sein Smartphone nur in die Richtung des Himmels halten, der einen interessiert und schon sieht man, welche Sterne, Planeten, usw. sich in diesem Bereich befinden. In der App lässt sich auch leicht konfigurieren, was man sehen möchte und was nicht. Planeten, Sterne, Nebel, Kometen, Sternbilder mit Linien oder doch schöne grafische Darstellungen. Daneben kann sowohl der Ort als auch die Zeit beliebig verstellt werden um zu sehen, ob sich der Trip nach Timbuktu lohnt um die Milchstraße am 5.Dezember 2018 zu fotografieren. So konnte ich zum Beispiel sehen, dass Michael und ich zwar am 11.August wenn wir den Erzberg besuchen, sicherlich schöne Milchstaßenfotos von Mariazell aus machen können, aber erst nach 21.40 wenn es richtig Dunkel geworden ist. Da wir aber schon früher vom Erzberg wegfahren, wird das wohl dieses Mal nichts mit den Astrofotos. Für alle Astro-Interessierhen habe ich hier noch ein "Goodie", das zwar nichts mit der App selber zu tun hat, aber hilfreich sein kann, möchte man sich den Sternenhimmel ansehen. Eine Lichtverschmutzungskarte die online abrufbar ist und einem hilft, richtig dunkle Orte zu finden :) Zusätzlich zum Google Maps Overlay gibt es diese Karten auch zum Download, wenn man mal kein Netz hat...


 
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Preis: kostenlos
Interessiert man sich eher dafür, wo die Sonnen an einem bestimmten Datum zu einer bestimmten Zeit ist, genügt die App Sun Route, welche kostenlos ist. Die App nutzt Argumented Reality, bekannt wohl vor allem durch die Pokemon App, um den Stand der Sonne anzuzeigen. Ich habe im Garten einen Screenshot gemacht, wo die Sonne in zwei Monaten sein wird, wenn ich um genau dieser Uhrzeit hier sein werde. Finde ich sehr praktisch, wenn man einen tollen Ort zum Fotografieren gefunden hat, aber die Sonne nicht da ist, wo man sie gerne hätte :) Die App ist sehr intuitiv aufgebaut. Ein Tipp auf das Kalendersymbol lässt einen das Datum einstellen. Die Uhrzeit stellt man durch links- bzw. rechtsdrehen des Smartphones ein. Die Sonne (der gelbe Punkt natürlich) wandert entsprechend der Uhrzeit nach oben oder unten. Schön zu sehen ist, wo heute (30.7.) die Sonne ist und wo sie am 30.9. sein wird.


 
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Preis: 3,49€
Ganz schön heftiger Preis für eine Messager-App wirst du dir denken. Noch dazu kostet WhatsApp & Co keinen Cent. Und außerdem, wer hat heute kein WhatsApp (ich kann jedenfalls die Kontakte in meinem Telefonbuch wohl an einer oder vielleicht zwei Händen abzählen, die es nicht haben), wozu also einen anderen Messager verwenden? Mein bester Freund Peter hat mir diese App empfohlen, vor vielen Jahren. Damals war von eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung in Messagern noch keine Rede. Threema verwendet seit Anfang sowohl eine Verschlüsselung um die Daten welche gesendet werden zu schützen genau so wie die Kommuniktion zwischen Smartphone und Server zu sichern. Die Server über welche die Kommunikation abläuft stehen in der Schweiz und unterliegen somit den (sehr) strengen Datenschutzrichtlinien der Schweiz. Außerdem speichern die Server die Daten nur so lange, bis die Nachricht beim Empfänger sicher angekommen ist. Ver- und Entschlüsselung der Daten findet am Smartphone statt, die Server dienen ausschließlich als Transportmedium. Und wem das alles noch nicht genug Sicherheit ist, kann die korrekte Implementierung der Verschlüsselung selber überprüfen (dies wurde im übrigen auch bereits unter anderem vom Heise Verlag - in der c't - gemacht). Wem das noch immer nicht genug ist, wenn du Threema das erste Mal startest, wird eine "Threema-ID" erstellt. Diese ID wird nur ein einziges Mal generiert, deinstalliert amn die App und installiert sie neu, wird eine neue ID generiert. Diese ID kann, muss aber nicht(!), mit der Telefonnummer und/oder Emailadresse verknüpft werden. Anonymer geht es nicht. Kontakte knüpft man entweder über die Telefonnummer oder Emailadresse, soweit mit der ID verknüpft, oder über einen Buchstaben-/Zahlencode der aus der ID generiert wird. Eine "Ampleanzeige" zeigt an, ob der Kontakt "vertrauensürdig" ist oder nicht. Ein roter Punkt bedeutet, dass man den Kontakt nur über die ID kennt. Zwei gelbe Punkte bedeutet, dass die ID mit einer Telefonnummer und/oder Emailadresse aus dem eigenen Telefonbuch verknüpft ist. Drei grüne Punkte gibt es nur dann, wenn man sich mit dem Kontakt persönlich trifft und einen QR-Code scannt, den die App generiert. Diese App ist meiner Meinung nach völlig sein Geld wert, vor allem, wenn man ein wenig auf Privatsphäre, Datensicherheit und Verschlüsselung Wert legt.


 

Was denkst du über meine Auswahl? Waren Apps dabei, die du noch nicht kanntest? Habe ich Apps vergessen, die deiner Meinung nach auf meinem iPhone unbedingt sein sollte? Würde mich über ein Kommentar oder eine Email freuen! Bis zum nächsten Mal, Dein