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Foto der Woche - Jahresrückblick LDA

Lieber Freund,

Morgen ist Weihnachten und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die letzten Wochen und Monate waren für mich persönlich äußerst turbulent. Und auch wenn es nicht immer einfach war, habe ich es geschafft, jede zweite Woche ein Foto der Woche bereit zu haben. Nun sind Weihnachtsferien und auch wenn noch genug zu tun und lernen bleibt, gönne ich mir, in den Tagen bis zum 26.Dezember, nichts für die Universität zu tun. Ich nutze die Zeit viel mehr, um inne zu halten und über das vergangene Jahr nachzudenken; um dankbar zu sein für all das, was ich erleben durfte; um Kraft für das vor mir Liegende zu sammeln. So habe ich auch das Jahr 2017 in Bildern Revue passieren lassen. Dabei bin ich darauf gekommen, dass ich in manchen Monaten weder mit meiner X100T noch meiner X-Pro1 Fotos gemacht hatte. So ist mein Jahresrückblick 2017 eine Mischung aus Fotos mit dem Smartphone und dem Fotoapparat. Und bevor du mich um meinen Neujahrsvorsatz fragst, ich werde versuchen jeden Monat (auch) mit meinen geliebten Fuji Kameras Fotos zu machen...


Januar

Austrian Whisky & Spirits Festival der Single Cask Collection in Linz


Feber

Finest Spirits Festival in München


März

Fotoshooting mit Anne & Rene im Schlosspark Laxenburg


April

Blumen mit Biene im Garten


Mai

Taube auf Statue in der Innenstadt beim Fotowalk X


Juni

Ausstellungseröffnung "Bunker" im jüdischen Museum am Judenpatz in Wien


Juli

Pfeile in Wien


August

Erzberg in der Steiermark


September

Letzte Sonnenstrahlen über Heiligenkreuz


Oktober

Herbststimmung in und um Heiligenkreuz


November

Morgenstimmung in Heiligenkreuz


Dezember

Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz

So bleibt mir nur noch, dir gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen! Bis zum nächsten Mal, Dein

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Fotowalk XII - Christmas Edition

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Datum, Zeit & Ort

Der Fotowalk XII - Christmas Edition findet heuer ganz ganz knapp vor Weihnachten statt. Das liegt daran, dass Michael und ich an den Freitagen der Adventzeit schon fast immer etwas vorhaben. Aber am 22.Dezember haben wir beide noch nichts vor. Daher veranstalten wir den Fotowalk XII an diesem Tag. Treffpunkt ist der Christkindlmark am Karlsplatz bei der Information. Wir treffen uns dort ab 15.15 und um 15.30 ziehen wir dann nach einem ersten Punsch los!

Das Thema

Klingt jetzt nicht sehr originell oder ausgefallen, aber das Thema ist natürlich der Zeit entsprechend Weihnachten! Christkindlmärkte, Punsch, bunte Lichter, funkelnde Kinderaugen, vielleicht auch Schneeflocken? Wer weiß, das wird sich alles dann noch zeigen. Wir werden die einzelnen Christkindelmärkte in und um die Innenstadt herum so wie jedes Jahr abklappern, je nach dem wie viel los ist, bleiben wir länger oder ziehen gleich weiter.

Folgende Christkindlmäkrte sind eingeplant, die Reihenfolge ist alles andere als fix, auch kann es gut sein, dass wir den einen oder anderen auslassen: Karlsplatz, Rathausplatz, Museen, Am Hof, Altwiener, Michaelerplatz, ...

Bis dahin noch einen besinnlichen Advent und alles Liebe,

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Long time no see

Lieber Freund,

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dazu gekommen bin, einen neuen Artikel zu schreiben. Das lag aber nicht daran, dass mir die Themen ausgeganen wären oder das ich faul gewäsen wäre. Michael hat einen neuen Job angefangen und ich habe meinen an den Nagel gehängt. Das klingt nach einer lahmen Entschuldigung magst du denken, und ich gebe dir in gewisser Weise auch Recht. Wenigstens das Foto der Woche haben wir weiterhin brav jeden Samstag hochgeladen.

So richtig viel Neues gabe es aber in letzter Zeit nicht wirklich. Das heißt nicht, dass nicht ein paar neue Kameras heraus gekommen sind, aber so richtig bahnbrechendes war nicht dabei (und manches haben wir einfach auf Facebook geteilt...). Michael und ich hoffen ja, dass wir bei der Photo+Adventure 2017 (am 11. und 12. November; diesmal wieder in Wien) einiges Neues zu sehen bekommen.

Wobei, eine Neuigkeit gibt es schon, die sicherlich erwähnenswert ist. Adobe hat beschlossen, Lightroom einzustellen. Waaaaaaas??? magst du dir denken, aber keine Angst, ganz so schlimm ist es auch nicht. Die reine Desktopversion zum Kaufen in der Version 6 soll wohl nicht mehr weiter vertrieben werden. Meinen Informationen nach, wird es sie schon noch zu kaufen geben, aber mit dem Tag an dem dieser Artikel online geht, wird es keine Updates mehr geben. Die Abo-Version gibt es weiterhin, auch wenn es hier nun zwei Varianten geben wird. Eine die weiterhin am PC läuft und eine Cloud-basierte. Schade, meine Lieblingszahl ist ja die 7 und ich hätte mir gerne LR 7 gekauft. Die wird es aber nicht (mehr) geben. Der allseits bekannte Jarid Polin (aka The FRO) hat das schön in seinem Video zusammengefasst.

Was ich von dem Abo-Modell halte ist ein anderes Thema, aber die neue Version soll sehr schnell sein. Vielleicht schaue ich mir diese Version ja mal an, aber als Student (ja, ich studiere jetzt ganz ofiziell) schaut man ja gerne auf jeden Euro. Also vermutlich eher nicht ;) So lange meine Kameras unterstützt werden, werde ich wohl noch mit LR 5.7 weiter arbeiten. Was hälst du von diesen Abo-Modellen, die in letzter Zeit überall aufpoppen?

Bis zum nächsten Mal, Dein

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[Gear Review] Platypod Ultra & Multi Accessory Kit

Lieber Freund,
heute stelle ich dir ein sehr kompaktes und kleines Stativ vor, das Platypod Ultra von Platypod Pro LLC. Ich habe es mir bei ihrer letzen Kickstarter Kampagne geholt, und es ist bereits auf deren Homepage erhältlich (im Video sagte ich, dass man es nur "Pre-Ordern" kann). Nun aber viel Freude mit dem Video!

Eine Sache, die ich im Video nicht erwähnt habe, die aber vielleicht wichtig ist, ist die Möglichkeit das Platypod auf ein Stativ schrauben zu können. Warum das wichtig ist? Nun, wenn du nur einen Stativkopf hast, kannst du diesen auf das Platypod schrauben und dann das Platypod auf dein Stativ. Somit hast du immer beide Varianten zu Hand, außer du willst das große Stativ nicht dabei haben. Dann schraubst du einfach das Platypod ab und fertig. Bis zum nächsten Mal, Dein

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Canon – was hast du mir angetan (oder Andere Mütter haben auch schöne Töchter)

Vor kurzem erschien nach langer Wartezeit endlich die Canon 6D Mark II und dies hat mich zum Nachdenken gebracht. Die 6D ist ja eine meiner Kameras und der „direkte Nachfolger“ der 5D Mark II, während die 5D Mark III nach Höherem strebte. Für mich zahlten sich die Upgrades zwischen 6D und 5DIII nicht aus und daher stand meine Entscheidung für die 6D fest. Nun gute 5 Jahre nach dem Erscheinen der 6D steht nun fest, das ihr Nachfolger kommt. Diese Nachricht hat mich ursprünglich erfreut, jedoch dauerte es nicht lange bis ich feststellen musste, das sich wenig geändert hat.

Meine eigene Canon 6D (erkennbar an der roten Markierung) - eine großartige Kamera die mir stets die Arbeit erleichtert hat und sehr zuverlässig ist. Sie ist mein Arbeitstier für Fotos.

Meine eigene Canon 6D (erkennbar an der roten Markierung) - eine großartige Kamera die mir stets die Arbeit erleichtert hat und sehr zuverlässig ist. Sie ist mein Arbeitstier für Fotos.

Ich habe mir lange mehr Autofokuspunkte gewünscht und während man nicht sagen kann, dass dieser Wunsch nicht erfüllt wurde, so wurde er doch nur bedingt beachtet. Mein Wunsch waren mehr Cross-Type Autofokuspunkte die auf der Bildfläche verteilt sind. Während ich mit den 45 Autofokuspunkten glücklich geworden wäre und mir mehr zu viel geworden wären, ist die Aufteilung der Punkte im Sucher nicht gelungen. Alle Punkte drängen sich im Zentrum des Bildfeldes zusammen und wieder gibt es für mich keinen wirklichen Vorteil daraus.

Des Weiteren war es ein großer Wunsch von mir, Steckplätze für zwei SD Karten zu haben. Diese hat die 6DII nicht und noch schlimmer, der eine Steckplatz ist nur für die Geschwindigkeiten der inzwischen langsameren und älteren UHS I Karten ausgelegt.

Die Canon 6D Mark II - der lange ersehnte Nachfolger des Originals. So wunderbar mit einigen neuen Features und dennoch so enttäuschend. Hier könnte der Grund für meinen Umstieg auf ein spiegelloses System liegen.  © Canon (www.canon.at)

Die Canon 6D Mark II - der lange ersehnte Nachfolger des Originals. So wunderbar mit einigen neuen Features und dennoch so enttäuschend. Hier könnte der Grund für meinen Umstieg auf ein spiegelloses System liegen.

© Canon (www.canon.at)

Nun weiter zu den allseits beliebten Videofunktionen: Heute erwartet sich jeder 4K Videofunktionen. Während ich kein Fan von 4K Video bin, hat es durchaus seine Berechtigung. In der heutigen Zeit, da immer mehr Kameras mit 4K Video erscheinen, wäre es sinnvoll gewesen dieses in die 6DII zu implementieren. Leider wurde dies nicht getan. Warum? Vielleicht weil die 6DII dann eine bessere Kamera als die 5D Mark IV gewesen wäre? Es scheint der Gedanke gewesen zu sein. Leider lässt es sich für mich nicht nachvollziehen warum dieser Fehler gemacht wurde.

Fassen wir kurz zusammen: die Verbesserungen der neuen Auflage der 6D kommen erstens zu spät und zweitens wurde zu wenig geändert. Daraus lässt sich auch direkt zur zweiten Hälfte des Titels übergehen. Denn dies alles wäre an sich kein Problem, wenn nicht die Konkurrenz groß wäre.

Ich muss zwar Canon immer noch die Entwicklung ihrer eigenen Kamerasensoren zugute halten, doch ich muss auch hier warnen: Es gab in der Vergangenheit einige interessante Patente wie Canons Foveon-artiger Sensor der in der Serienreife möglicherweise außergewöhnliches geleistet hätte, es aber bis jetzt in keine Serienkamera geschafft hat. Die Entwicklung darf nicht stehenbleiben und Canon sollte wie früher unpopuläre Entscheidungen treffen die sich positiv auf den Markt auswirken könnten (Canon setzte bei den SLRs schon sehr früh CMOS Sensoren ein während die meisten anderen Hersteller CCDs verbauten, dies brachte zwar ein wenig höheres Bildrauschen und daher den einen oder anderen schlechten Testbericht, dennoch war es die richtige unbeliebte Entscheidung).

Die Fuji X-T1 ist in Größe und Aussehen mit meiner analogen Minolta X-700 vergleichbar. Das einzige was mich glücklicher machen könnte wäre ein Vollformat Sensor, jeoch verstehe und respektiere ich Fujifilms Entscheidung nicht in den stark umkämpften Sektor der Vollformatkameras einzusteigen.

Die Fuji X-T1 ist in Größe und Aussehen mit meiner analogen Minolta X-700 vergleichbar. Das einzige was mich glücklicher machen könnte wäre ein Vollformat Sensor, jeoch verstehe und respektiere ich Fujifilms Entscheidung nicht in den stark umkämpften Sektor der Vollformatkameras einzusteigen.

Aus meiner Sicht stehen Canon (und nachlassend Nikon) nun auf dem Sektor der spiegellosen Kameras große Konkurrenz gegenüber. Inzwischen sind die Sony alphas und die Fujifilm X-T Reihe mehr als nur ernstzunehmende Alternativen. Inzwischen gehe ich selbst immer mehr dazu über, meine X-T1 zu benutzen und ihr Nachfolger wäre für mich derzeit bessere Kamera als die 6DII. Auch Sony zieht mich in seinen Bann, da es möglich ist dank verschiedener Adapter meine heißgeliebten Canon Objektive weiter zu verwenden. Wenn ein Nachfolger der α7S II erscheint könnte diese ein Gamechanger sein. Sony hat schon mit der α9 eine großartige Kamera hergestellt und eine α7S III könnte durchaus meinen Umstieg bewirken.

Die Sony α7S II - eine der anderen schönen Töchter. Ihr Nachfolger könnte meine Welt auf den Kopf stellen. Das derzeitige Model bietet 12 Megapixel (ausreichend) und eine unglaubliche Leistung bei wenig Licht (high ISO capabilities)  © Sony (www.presscentre.sony.eu)

Die Sony α7S II - eine der anderen schönen Töchter. Ihr Nachfolger könnte meine Welt auf den Kopf stellen. Das derzeitige Model bietet 12 Megapixel (ausreichend) und eine unglaubliche Leistung bei wenig Licht (high ISO capabilities)

© Sony (www.presscentre.sony.eu)

Es sollte also nicht nur den Nutzern zu denken geben, worin sie investieren, sondern auch den Herstellern, vor allem Canon und Nikon wie sie weiter verfahren, denn diese scheinen sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen.

Fotowalk #011 - Total Analog*

Datum, Zeit & Ort

Der Fotowalk #011 - Total Analog* findet am Fenstertag vor Maria Himmelfahrt statt. Das ist Montag, 14.August! Der Ausgangspunkt ist - wie üblich - der Karlsplatz bzw. der Seiteneingang der Karlskirche. Wir mögen diesen Platz, weil man ihn sowohl öffentlich als auch mit dem Auto (Kurzparkzone!) erreichen kann. Wir treffen uns um 10.00 und dann ziehen wir los!

Das Thema - Total Analog*

Eigentlich wollte ich ja "Absolut Analog" nehmen, aber das ist der Name des neuen Podcasts von Chris Marquardt und Monika Andrae. Ich glaube zwar nicht, dass die beiden etwas dagegen gehabt hätten, aber "Total Analog*" klingt auch nicht so schlecht. Was genau meint das Thema denn nun und warum ist da ein Sternchen??

Nun das ist ganz einfach, wir werden bei diesem Fotowalk nur analog fotografieren. Das bedeutet im Detail, dass jeder der noch (so wie Michael und ich) eine anaolge Kamera besitzt, sich einfach einen Film seiner Wahl (Farbe, S/W, beliebige ISO) kauft und mit diesem dann den Fotowalk bestreitet. Das Sternchen ist das Kleingedruckte für all jene, die keine analoge Kamera (mehr) besitzen. Jene dürfen nämlich trotzdem gerne mit ihrer digitalen Kamera ihrer Wahl teilnehmen, jedoch mit Einschränkungen:

  1. Die ISO muss auf einen (beliebigen) Wert fest eingestellt und dort belassen werden. Wir können die ISO ja auch nicht beliebig ändern, die ist durch den Film fix vorgegeben.
  2. Maximal 36 Fotos dürfen gemacht werden, und kein Foto darf gelöscht werden. Denn dies ist auch beim analogen Film so.
  3. Kein "Chimpen" - Der Bildschirm auf der Rückseite der Kamera bleibt aus. Kein Nachschauen ob die Belichtung passt, ob der Bildausschnitt gut ist. Das geht analog alles nicht.

Na, ist das Interesse geweckt? Dann würden wir uns sehr freuen, euch am 14.August bei unserem Fotowalk #011 begrüßen zu dürfen.

[Buchrezension] Architecture of an Existential Threat

Lieber Freund,
letzte Woche Mittwoch habe ich dir über die Auststellungseröffnung im Museum Judenpatz berichtet. Als ich von der Eröffnung nachhause kam, wartete bereits ein Päckchen mit dem Buch zur Auststellung auf mich. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag Edition Lammerhuber zur Verfügung gestellt. Das sich dieser Umstand nicht - weder positiv noch negativ - auf meine Rezension auswirkt, erwähne ich hier nur der Form halber. Du kennst mich sicherlich schon gut genug. Und mal ganz unter uns, ich stelle eigenlich nur Bücher vor, die mir gefallen. Wenn ich ein Buch nicht gut finde, organisiere ich mir kein Rezensionsexemplar und nehme auch kein Video dazu auf. Dafür ist mir meine begrenzte Zeit (ich habe ja auch noch einen "normalen" Job) zu schade. Aber es freut mich, dass mir der Verlag die Möglichkeit geboten hat, bei der Eröffnung der Ausstellung (Hier weitere Infos) dabei zu sein und noch dazu das Buch rezensieren zu können! Das Titelfoto ist im übrigen das Titelbild des Buches (© Adam Reynolds/Edition Lammerhuber).

Hier nun die Daten des Buches, direkt darunter findest du dann das kurze Rezensionsvideo. Wundere dich nicht, wenn dort nochmal die Daten auftauchen. Das mache ich deswegen, weil das Video (auch) auf Youtube hochgeladen wird. Damit auch jene, die das Video nur auf Youtube sehen, wissen wie sie an das Buch kommen! Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Viedeo, bis zum nächsten Mal!


Architecture of an Existential Threat
Adam Reynolds, Danielle Spera
22 x 27,5 cm, 144 Seiten, 72 Fotos
Deutsch, Englisch, Hebräisch
Hardcover, Leinen gebunden, French-Fold Schutzumschlag
ISBN 978-3-903101-29-6
Ab sofort direkt beim Verlag für 39,90.- erhältlich (keine Versandkosten in Ö und D)!


Bunker! Architektur des Überlebens

Adam Reynolds © Adam Reynolds/Edition Lammerhuber

Adam Reynolds
© Adam Reynolds/Edition Lammerhuber

Lieber Freund,
Du erinnerst dich sicher noch an mein Buch-Video über Gerd Ludwigs Buch "Der Lange Schatten von Tschernobbyl". Vor genau zwei Wochen bekam ich wieder einmal eine Email vom Verlag Edition Lammerhuber. Darin enthalten eine Einladung zur Eröffnung der Ausstellung "Bunker! Architektur des Überlebens" zusammen mit Pressematerial zu dem dazugehörigen Buch "Architecture of an Existential threat" mit Bildern von Adam Reynolds.

Ich werde dir hier einen kleinen Eindruck der Auststellungseröffnung geben. Über das Buch selber, die darin enthaltenen Fotos und alles drum herum werde ich dir seperat berichten, sowie ich mein Rezensionsexemplar erhalten habe. Hier nun ein Auszug aus dem Material, welches ich vom Verlag bekommen habe. Manche der hier verwendeten Fotos werden mit Erlaubnis des Verlags verwendet und unterliegen dem Copyright. Dies ist unter dem Bild angegenen (© Adam Reynolds/Edition Lammerhuber).

"Nach israelischem Gesetz müssen alle Einwohner des Landes Zugang zu Bunkern haben, die im Falle eines Angriffs mit unkonventionellen Waffen auch abgedichtet werden können. Die Israelis haben diese "Weltuntergangs-Räume" in ihren Alltag integriert und in Räume "verwandelt", die aussehen als wären sie ganz normale Tanzstudios, Kneipen oder Bethäuser. Für viele Bewohner Israels, die mit einer oersönlichen Geschichte von Exil und Verfolgung leben müssen, sind diese Schutzräume die Architektur einer existentiellen Bedrohung - sehr real und immerwährend." -Edition Lammerhuber

Bunker einer Grundschule
© Adam Reynolds/Edition Lammerhuber

Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich fragst, wie politisch ich mit meinem Artikel werde, aber ich kann dich beruhigen. Natürlich ist die Notwendigkeit solcher Räume der Situation im Nahen Osten geschuldet und natürlich wäre es äußerst weltfremd, das aktuelle (und damalige) politische Klima dieser Region auszuklammern. Ich gehe jedoch nicht darauf ein, wer "Recht hat" oder "Wer angefangen hat". Darum geht es weder bei dieser Ausstellung, noch bei diesem Buch. Es geht darum, wie die Menschen dieser Region mit der omnipräsenten Angst eines möglichen (ob berechtig oder nicht!) Angriffes zu leben gelernt haben. Es ist vielleicht noch anzumerken, dass das Gesetz von "Bewohnern (Israels)" nicht "Israelische Staatsbürger", "Juden" oder sonstigen Personengruppen spricht, also jeder, der sich garede zu dieser Zeit in Israel aufhält! So politisch werde ich aber: Ich vertrete die Meinung, dass *jeder* Mensch das Recht hat, zu leben. Und *niemand* hat das Recht, ihm das wegzunehmen. Punkt. Aus. Ende.

© Adam Reynolds/Edition Lammerhuber

"Adam Reynolds ist ein Dokumentarfotograf mit Fokus auf den Nahen Osten und hat Journalismus und Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Nahost-Politik, islamische Studien und Fotojournalismus an der Universität in Indiana studiert. Er besitzt einen Master of Islamic and Middle East Studies als auch einen für Fine art Photography. Diese Studien ermöglichen ihm, die Balance zwischen fotografischer Kreativität und journalistischer Thementreue zu halten und einzigartige Zeitdokumente zu erarbeiten, die vielfach ausgezeichnet und in Auststellungen gezeigt werden." -Edition Lammerhuber


Nicht zu übersehen, wenn man am Judenplatz steht. Der Schriftzug des Museums

Nun aber zur Ausstellung. Die Ausstellung im Jüdischen Museum Wien, Museum Judenplatz 8, kann noch bis 8.Oktober besichtigt werden. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Anreise, Preise, usw. gibt es auf der Seite des Museums . Eröffnet wurde selbige durch den Bundesminister Mag. Hans-Peter Doskozil in Beisein der Direktorin des Museums, Danielle Spera, dem Fotografen Adam Reynolds, Lois Lammerhuber vom Verlag Edition Lammerhuber, dem amerikanischen und britischen Botschafter sowie Freunden und Sponsoren des Museums. Auch die israelische Botschafterin stattete dem Museum einen kurzen Besuch ab, musste aber bereits vor der offiziellen Eröffnung zu einem anderen Termin.

Hochsicherheits-Konferenzraum Knesset
© Adam Reynolds/Edition Lammerhuber

Danielle Spera erzählte, wie sie es selbst erlebt hat in Israel als Journalistin in einen solchen Bunker zu müssen und Minister Doskozil rief in Erinnerung, dass auch hier in Österreich vor nicht all zu langer Zeit die Menschen Zuflucht in Bunkern suchen mussten, der jungen Generation aber nicht mehr bewusst ist, wie dankbar man sein muss, ohne diese Furcht leben zu dürfen. Adam Reynolds klärte die Anwesenden noch auf, wie das Fotos des Bunkers der Knesset zustande kam. Dies war seinen schlechten Hebräischkenntnissen, welche nur knapp über den nicht existenten Deutschkenntnissen liegen - so der Fotograf - geschuldet. Am Telefon hatte er nämlich auf Hebräisch gefragt (ohne es selbst zu wissen) ob er den Aufnahmeraum fotografieren dürfe, er jedoch dachte, das Wort für Bunker benutzt zu haben. Etwas verwundert gestatteten sie ihm jeoch vorbei zu kommen und Fotos zu machen. Dort angekommen wunderte Reynolds sich ob des falschen Raumes und fragte auf Englisch nach warum er nicht in den Bunker dürfe. Promt wurde er über seinen Fehler aufgeklärt. "Aber da ich schon einmal da war, durfte ich doch in den Bunker. Hätte ich von Anfang danach gefragt", ist sich Reynolds sicher, "hätten sie mich sofort abgewiesen."

Der amerikanische Botschafter im Gespräch mit Adam Reynolds

Schlussendlich zeigte sich Lois Lammerhuber ob der baulichen Gegebenheit des Museums sehr freudig. Betritt man das Museum und wendet sich nach links, finden sich jene Bilder, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen geben, dass es sich um einen Bunker handelt. Also mehr oder weniger schön dekorierte Räume, die für die vielfältigsten Aktivitäten genutzt werden. Wendet man sich dagegen in den rechten Raum, finden sich jene Bilder die unverkennbar "Bunker" schreien. Kahle Wände, dicke Türen, Leuchtstoffröhren. An diesen Raum - und das war das für Lois Lammerhuber erfreuliche - schließt sich ein kleines Kabinett an, weches zu eben so einem Bunker umgestaltet wurde. Nicht einmal das Bewusstsein in einem ebenerdigen Raum zu stehen und noch dazu diesen freiwillig zu betreten hilft, das in einem aufsteigende beklemmende Gefühl zu unterdrücken, sowie man diesen Raum betreten hat. Wieviel schlimmer muss es sein, tatsächlich in solch einen Raum zu *müssen*!


Danielle Spera mit ihrem Vater, der israelischen Botschfterin, Adam Reynolds und BM Doskozil (v.r.n.l.) in der Ausstellung

Zusammenfassend kann ich nur jedem empfehlen, sich diese Ausstellung anzusehen. Sie zeigt auf eindrucksvolle weise, wie ein ganzes Land gelernt hat, mit der omnipräsenten Gefahr zu leben und umzugehen. Ich kann mir nur schwer - nein, eigentlich kann ich es mir überhaupt nicht - vorstellen, wie es sein muss, damit tagtäglich zu leben, damit groß zu werden. Jedoch fällt es mir leichter, dafür dankbar zu sein, was ich, was wir hier in Österreich, in Europa, haben. Wie gut es uns eigentlich geht und wie wenig Angst wir haben müssen. Wie Minister Doskozil sagte, vor nicht all zu langer Zeit war das noch anders. Meine Großeltern durchlebten ähnliches, was heute in Israel (noch immer) Realität ist. Wie klein und unwichtig sind da auf einmal manche Probleme, die uns oft so groß und unüberwindbar erscheinen. Vielleicht sollten wir alle (mich eingeschlossen!) anfangen, dankbarer zu sein, für das was wir haben, was meinst du? Bis zum nächsten Mal, Dein

Foto Walk #010 - relaunch

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Warum schon wieder #010? 

Nachdem unser letzter Foto Walk ja im Wahrsten Sinn des Wortes in's Wasser gefallen ist, dachten wir uns, dass wir die Nummer 10 nochmal verwenden. 

Wann & Wo? 

Ja, es ist etwas kurzfristig, aber dank der sozialen Medien verbreitet sich die Information schnell und vielleicht hat ja der Eine oder Andere doch Zeit, wir treffen uns am Montag, 1.Mai um 15.00 bei der Karlskirche.  Der 1.Mai ist ja hier in Österreich ein Feiertag, also ideal für einen Foto Walk! Und auch das Wetter sollte nicht all zu schlecht sein!

Für wen? Und was kostet es?

Da es sich lediglich um ein privates Treffen von Fotobegeisterten handelt, kann natürlich jeder der Freude an der Fotografie hat kommen! Und jeder der etwas lernen will sich! Und kosten tut es natürlich nichts, außer ein paar Stunden deiner Zeit!

Thema

Michael und ich haben uns auf folgendes Thema bzw. Challenge geeinigt: Limit yourself to grow!  Jeder Teilnehmer darf sich (selber) etwas aussuchen, dass er während des Foto Walks nicht verändert. Das kann die verwendete Brennweite sein, oder die Blende, oder das Bildformat (1:1, 16:9, ...), oder, oder, oder ...

Wichtige Information zum Schluss :)

Wie oben erwähnt, handelt es sich um ein privates Treffen von Fotobegeisterten. Es handelt sich nicht um eine klassische Veranstaltung, auch wenn auf Facebook "LDAMiAb Photography" als Veranstalter steht. Wir übernehmen keinerlei Haftung für etwaige Schäden, Verletzungen, usw. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr! Die Kosten für die Anreise, Mittagessen, Fahrkarten, usw. sind von jedem selbst zu tragen!

Foto der Woche - relaunch

Lieber Freund,
Das Foto der Woche ist diesmal einen Tag zu früh, magst du dir denken. Und eigentlich schreibt Lukas ja nicht wirklich viel zu seinen Fotos, magst du dir auch denken. Und du hast natürlich, so wie immer, Recht.

Nachdem ich den (mittlerweile) vorletzen Podcast von Valerie Jardin (Hit The Streets No.29) gehört hatte, habe ich mit Michael beschlossen, das Foto der Woche von nun an immer Samstags zu veröffenlichen. Der Titel der Folge 29 lautete "PR Basics for Photographers with Alec Holsterman", ich glaube das muss ich nicht einmal übersetzen, damit jeder weiß, worum es da wohl ging. Eines der Dinge war, wann es am Besten ist, Inhalte zu posten. Laut Holsterman ist sowohl der Montag als auch der Freitag nicht gut (noch im bzw. schon im Wochenende), Dienstag bis Donnerstag ist viel besser. Samstag ist auch noch OK, Sonntag ist für viele ein Familientag, also auch nicht optimal.

Wiener Neustadt, 2017

Wiener Neustadt, 2017

Unsere "normalen" Beiträge posten wir ja jetzt schon eine ganze Weile regelmäßig immer Mittwochs zu Mittag, damit man etwas für die Mittagspause zum Lesen hat. Natürlich teilen wir auch den einen oder anderen Beitrag auf Facebook zwischendurch, so wie es sich gerade ergibt, aber die Artikel auf unserer Seite gehen immer Mittwochs online. Außer eben besagtem Foto der Woche. Das hatten wir bisher immer Sonntags online gestellt, doch ab Ostern 2017 machen wir das nun Samstag Mittag. Aber um doch nicht ganz mit unserer Tradition zu brechen, ist hier doch noch ein Foto, mein Foto der Woche quasi. Bis zum nächsten Mal, Dein

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Ersten kommte es anders, und Zweitens als man denkt!

Lieber Freund,
wie schon im Titel angedeutet kommt es meist ganz anders, als man es plant. Eigentlich wollte ich mich mit ein paar Dingen näher auseinander setzen, welche mir in letzter Zeit häufiger - vor allem auf Facebook - über den Weg gelaufen sind. Zu dem Zeitunkt hatte ich aber noch nicht die Email vom Verlag Edition Lammerhuber gelesen, welche am Montag in meiner Mailbox wartete, als ich diese am Abend öffnete. Daher verschiebe ich meinen geplanten Artikel über die Problematik "Welche Kamera/Objektiv" und "Warum sind meine Bilder unscharf" auf ein anderes Mal.

Du erinnerst dich bestimmt an die Buchrezension von letzer Woche - Der lange Schatten von Tschernobyl - aus eben diesem Verlag. Nun, die Email betraf die Wahl des Best Publisher 2017 und auch des FEP Book Prize 2017 der Federation of European Professional Photographers (FEP). Dem Verlag Edition Lammerhuber wurde die Auszeichnung zum Best Publisher 2017 damit zum dritten Mal in Folge verliehen, und das ist durchaus eine Meldung wert! Die Begründung der Jury dafür ist simpel wie auch einleuchtend: "Ein außergewöhnlicher Verlag, der sich kaum bekannter Geschichten widmet und diese couragiert vorstellt, ohne in Stereotype zu verfallen". Außerdem gewannen fünf Bücher, publiziert eben in diesem Verlag, den FEP Book Prize 2017!

Hier eine kurze Übersicht der Bücher. Die Texte und Informationen sind alle den Presseinformationen des Verlages Edition Lammerhuber entnommen. Ein Klick auf den Titel bringt dich direkt zur Seite des Verlages!


In Love with Photography

Kategorie: Porträt
Fotograf: Volker Hinz
Autor: Peter-Matthias Gaede
ISBN: 978-3-903101-00-5
Inhalt: Ein Schatz, der von dem leidenschaftlichen Porträtfotografen in fast fünfzigjähriger Arbeit angehäuft wurde. […] Volker Hinz hat diejenigen fotografiert, die sonst hinter ihren Kameras verborgen bleiben. […] Van Ansel Adams bis Richard Avedon, von Peter Beard bis Alfred Eisenstaedt […] von Peter Lindbergh bis Lee Miller […]. Der langjährige Stern-Fotograf hatte sie alle vor seiner Linse.


Fields of Battle - Lands of Peace

Kategorie: Landschaft
Fotograf: Michael St Maur Sheil
ISBN: 978-3-903101-07-4
Inhalt: Das Buch zeigt in poetischen Fotografien, wie die Natur die blutigen Wunden des Ersten Weltkrieges auf magische Weise in blühende Landschaften verwendelt. Michael St Maur Sheil hat in einer zehn Jahre dauernden fotografischen Odyssee die Schauplätze des Ersten Weltkriegs [...] bereist und eine einzigartige Sammlung von Bildern geschaffen [...].


White Ebony

Kategorie: Reportage
Fotograf: Patricia Willocq
ISBN: 978-3-901753-87-9
Inhalt: White Ebony gibt in berührenden und engagierten Bilder ein eindrückliches Zeugnis vom Überlebenswillen und Mut einer stigmatisierten Minderheit in der Demokratischen Republik Kongo. So wenig wie der "schwarze Kontinent" in anderer Hinsicht so monochrom wie unsere Klischeevorstellungen ist, so wenig ist er es in den Hautfarben seiner Bewohner. […] "Dieses Buch soll Zeugnis sein für Hoffnung, Courage, Liebe und Erfolg und den Betroffenen jene Würde geben, die sie verdienen".


Copacabana Palace

Kategorie: Reportage
Fotograf: Peter Bauza
ISBN: 978-3-903101-19-7
Inhalt: Copacabana Place ist die Geschichte von einem nie fertiggestelltn Wohnungsprojekt am westlichen Stadtrand Rio de Janeiros, […]. Die sechs Häuser sind zum Zufluchts- und Hoffnungsort für etwa 300 "sem teto, sem terra" - "ohne Dach und ohne Land" - Familien geworden. […] Copacabana Palace ist ein typisches Beispiel für den Überlebenskampf, der von Millionen Brasilianern unter den gleichen Umständen geführt werden muss.


Bis zum Horizont

Kategorie: Reportage
Fotograf: Emil Gataullin
Autor: Peter-Matthias Gaede
ISBN: 978-3-903101-16-6
Inhalt: Er sieht, was andere übersehen würden. Er zaubert mit dem Nichts. […] Sein Thema: das russische Dorf, fernab der großen Entscheidungen und Sensationen. […] Gataallins Bilder sind weder verklärend noch zynisch. Sie sind eine Liebeserklärung an ein Russland, das jenseits von Moskau beginnt. Sie schreiben dem Betrachter nichts vor - und sind gerade deshalb so geheimnisvoll.


Da gibt es ja wieder ein paar interessante Bücher, die es sich sicherlich lohnt anzusehen. Ich werde definitiv versuchen, an das eine oder andere Exemplar heranzukommen. Falls du das auch möchstest, schau einfach auf die Homepage des Verlages Edition Lammerhuber! Bis zum nächsten Mal, Dein

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Der lange Schatten von Tschernobyl

Lieber Freund,
Als am 26.April 1986 gegen Mitternach mit einem Sicherheitstest im AKW Tschernobyl nahe Prypjat (UdSSR, heute Ukraine) begonnen wurde, konnte niemand ahnen, welch große Katastrophe sich - auch (und besonders!) für Österreich - anbahnte. Nicht einmal 90 Minuten später veranlasste der zuständige Leiter die Notabschaltung, doch da war es bereits zu spät. Der Reaktor hatte die kritische Masse überschritten und die Kernschmelze nahm ihren nicht mehr aufhaltbaren Lauf. Bis 2011 wurde dieser Super GAU auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) alleine auf der (siebenteiligen Skala) auf Stufe 7 ("katastrophaler Unfall") geführt. Dann gesellte sich Fukushima dazu. Mit dem Unterschied, dass die Welt davon mehr oder weniger "sofort" erfuhr.

©  Edition Lammerhuber

© Edition Lammerhuber

Dass eine Katastrophe im AKW Tschernobyl stattgefunden hatte wurde noch längere Zeit der internationalen Gemeinschaft (wie auch der Regierung der UdSSR) vorenthalten, zumindest wie groß das Ausmaß tatsächlich war. Erst als -ich glaube- in Schweden in einem AKW die Detektoren Alarm schlugen, "flog" alles auf. Für die vielen Menschen in Prypjat und der Umgebung, ebenso wie für die angereisten Experten zu spät. Auch Österreich bekam einiges ab, laut Wikipedia war Österreich unter den traurigen Top 5(!), was die Strahlenbelastung betraf. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch zu jung, um mich an Details zu erinnern oder die Tragweite zu bergreifen. Woran ich mich aber erinnern kann ist, dass es eine Zeit gab in der wir nicht in der Sandkiste spielen konnten/durften. Und auch Erdbeeren (die mochte ich schon damals), gab es "auf einmal" nicht mehr.

In der Schule lernten wir dann darüber und auch das Zivilwarnsystem wurde in Österreich eingeführt. Über all das kannst du aber auch viel ausführlicher in dem oben verlinkten Wikipedia Artikel lesen. Durch einen Artikel von National Geographic wurde ich auf den Fotografen Gerd Ludwig aufmerksam. Er besuchte (mehrfach?) das Sperrgebiet rund um Prypjat (Warum heißt das AKW eigentlich nicht so?) und publizierte auch ein Buch darüber. Um genau dieses Buch geht es hier in meinem Rezensionsvideo. Der österreichische(!) Verlag Edition Lammerhuber hat sich auf die Fahne geschrieben, ein Verlag für Fotografen zu sein, wie auch auf deren Homepage zu lesen ist:

"Was man liebt, das macht man am besten. Und wir lieben Bücher, wir lieben Fotografie. Das Fotobuch ist das ideale Medium, um diese beiden Vorlieben zu vereinen. Fotografie dokumentiert die Welt auf unvergleichliche Weise und prägt unser Menschheitsgedächtnis wie kein anderes Medium. Wir wollen nicht nur Bücher mit den faszinierendsten Themen aus Kunst und Wissenschaft, mit exzellenter Fotografie, ganz besonderen Texten und hervorragenden Autoren verlegen, sondern vor allem Bücher, die etwas zu sagen haben, die wichtige Themen in die Mitte der Gesellschaft tragen. Wir sehen das mit emotionaler Fotografie aufgeladene Buch als Referenzpunkt für Kommunikation, die weit über die verkaufte Auflage hinauswirkt. Wir glauben, mit einem Buch ganz viel bewegen zu können. Ein Buch ist für uns daher auch keine Ware, sondern eine Kulturtechnik, die ihresgleichen sucht."

- Homepage Edition Lammerhuber

Bevor es zum Video geht, hier noch die Daten zum Buch Der lange Schatten von Tschernobyl

  • Hardcover im Schuber, 29 x 31 cm
  • 252 Seiten und 127 Fotos
  • ISBN: 978-3-901753-66-4
  • Mit einem Essay von Mikhail Gorbachov (ja, DER!)

Ich hoffe dir hat das Video gefallen und mehr noch, ich hoffe ich habe es dir so schmackhaft machen können, dass du jetzt auch eines haben möchtest. Da wir in Österreich und auch in Deutschland (noch) eine Buchpreisbindung haben, sparst du dir nichts, wenn du das Buch über Amazon kaufst, aber du kannst ein österreichisches Unternehmen direkt unterstützen, wenn du das Buch beim Verlag (Klicke auf den Buchtitel etwas weiter oben) kaufst. Innerhalb Österreichs und Deuschlands bezahlst du auch keine Versandkosten! Und außerdem, wie Frau Lammerhuber mir in unserem Email-Verkehr schrieb, gibt es dort noch "viele interessante Bücher, über die es sich lohnt zu berichten". Viel Spaß also beim Stöbern! Ich werde mich definitiv auf der Seite noch umschauen und das eine oder andere Fotobuch bestellen. Und natürlich werde ich dann auch wieder hier auf LDAMiAb.com berichten! Bis zum nächsten Mal, Dein

Quo vadis?

Lieber Freund,
du hast es sicherlich in den diversen Onlinemedien gelesen oder zumindest gesehen, auch wenn ich die Beiträge jetzt nicht mehr finden kann. Also muss ich es aus meinem Gedächtnis zusammen stückeln. Nikon kündigte das Ende ihrer "DL" Linie an. Und das, soweit ich mich erinnere, obwohl die Kameras noch gar nicht auf dem Markt waren. Zuerst wurde der Marktstart verschoben, dann ganz abgesagt. Ich glaube die Kameras hätten einen 1 Zoll großen Sensor haben sollen und eine "bessere" Optik als "normale" Kompaktkameras.

Anmerkung: Einen Tag nachdem ich diese Zeilen getippt hatte, haben Marco und Scott im Mirrorless Podcast (vom 28.02.2017) von Photofocus genau darüber gesprochen. Ich habe mich also noch richtig erinnert ;)

Soweit so gut. Oder auch nicht. Wie es mit Nikon weitergeht, werden die kommenden Monate (oder Jahre?) zeigen. Aber diese Nachrichten haben mich zum Nachdenken angeregt. Und das, was mir so in den Sinn gekommen ist, möchte ich für dich in Worte fassen. Dabei geht es mir überhaupt nicht darum, einen Kamerahersteller "runter zu machen" oder einen (anderen) "in den Himmel zu heben". Ich schreibe dir hier einfach, was mir so zu dem Thema "Spiegellose vs. Spiegelreflex" in den Sinn kommt.

Das das Kompaktkamerasegment schon seit längerem nicht so gut läuft dürfte angesichts der immer besser werdenden Smartphonekameras wenig verwundern. Das Handy ist immer und überall, um einen populären Refrain der EAV, ein wenig abgewandelt, zu benutzen. Was liegt also näher, für ein schnelles Foto das Handy zu benutzen. Noch dazu kann ich das Bild dann auch ausgesprochen schnell mit anderen Menschen teilen. Auf Facebook, Google+ oder Instagram. Ob per Email, WhatsApp oder MMS. Per Bluethoot, WLan oder AirDrop.

All das können Kompaktkameras nicht. Zumindest nicht so einfach. Manche haben WLan (so wie auch meine X100T), aber die Kamera mit dem Handy zu verbinden ist alles andere als "einfach" und "intuitiv". Zumindest bei weitem nicht so "einfach" und "intuitiv" wie das Teilen, etc. mit dem Handy. Da verwundert es wenig, wenn die Menschen zu der einfacheren Lösung greifen. Nach dazu, wenn die Bildqualität der aktuellen Smartphones denen der Kompaktkameras, obwohl diese - etwas - größere Sensoren haben, ebenbürtig ist.

Natürlich verstehe ich auch die Kamerahersteller, wenn sie versuchen sich an die sich ändernden Märkte anzupassen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Vor der Präsentation der Fuji GFX (eine Mittelformatkamera mit 50 Megapixel) munkelte man, dass Fuji vielleicht an einem Vollformatsensor arbeite. Manche waren nach der Ankündigung enttäuscht, ich finde die Entscheidung von Fuji im APS-C Bereich zu bleiben und direkt zum Mittelformat zu "springen", richtig. Warum dem so ist verrate ich dir nächste Woche im zweiten Teil. Bis dahin, alles Liebe,

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Fotowalk #010

Nachdem nicht alle Facebook haben oder nicht unserer Seite dort folgen (solltest du aber machen, so verpasst du keine Neuigkeit!) hier ein paar Informationen zu unserem ersten Fotowalk nach der Winterpause.

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Ort & Zeit

Treffpunkt: Wie so oft der Karlsplatz, vor der Karlskirche! 

Datum: Samstag, 18.März 2017 ab 09:30. Um 10:00 geht es dann los!

Thema - UPDATE!!!

Ja, das Thema. Das ist so eine Sache. Michael und ich haben gerade erst beschlossen, dass wir am 18.März den Fotowalk machen. Zu mehr hat es noch nicht gereicht. Aber sowie wir uns was ausgedacht haben, sagen wir Bescheid! Ideen nehmen wir auch gerne entgegen! Bitte an LDA@LDAMiAb.com bis 5.März schicken!

Michael und ich haben uns auf ein Thema geeinigt. Unser Thema für den 10. Fotowalk lautet "Farbe(n)". Was genau damit gemeint ist verraten wir aber erst am 18.März direkt vor Ort!

Ablauf - UPDATE!!!

Prinzipiell laufen wir einfach durch die Stadt und machen Fotos :) Je nachdem welche(s) Themen (Thema) wir haben, konzentrieren wir uns auf einen kleineren oder größeren Teil der Innenstadt. Wir treffen uns jedenfalls ab 09:30 bei der Karlskirche und dort gibt's dann auch alle notwendigen Infos!

Treffpunkt bleibt ab 09:30 bei der Karlskirche. Dann geht es los zu den 6 verschiedenen "Fotozonen". Hier eine kurze Übersicht, wann wir wo sein werden und wo die Treffpunkte sind.

Zeit
von - bis
Fotozone Treffpunkt
am Ende
10:10
10:50
Burggarten, Albertina,
Oper
Wüstelstand
Bitzinger
11:10
11:50
Heldenplatz, Hofburg,
Michaelerplatz
Volksgartendisko
12:10
12:50
Volksgarten, Burgtheater,
Minoritenplatz
U3 Abgang
Herrengasse
13:10
13:50
Graben
Stehpansplatz
Stephansdom
beim "O5"
14:10
14:50
Stadtpark Kursallon
Hübner
15:10
16:00
Karlsplatz,
Resslpark
Seiteneingang
Karlskirche

Für wen? Und was kostet es? 

Da es sich lediglich um ein privates Treffen von Fotobegeisterten handelt, kann natürlich jeder der Freude an der Fotografie hat kommen! Und jeder der etwas lernen will sich! Und kosten tut es natürlich nichts, außer ein paar Stunden deiner Zeit!

Wichtige Information zum Schluss :) 

Wie oben erwähnt, handelt es sich um ein privates Treffen von Fotobegeisterten. Es handelt sich nicht um eine klassische Veranstaltung, auch wenn auf Facebook "LDAMiAb Photography" als Veranstalter steht. Wir übernehmen keinerlei Haftung für etwaige Schäden, Verletzungen, usw. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr! Die Kosten für die Anreise, Mittagessen, Fahrkarten, usw. sind von jedem selbst zu tragen!

Peter Dressler - Wiener Gold

Lieber Freund,

Ausstellungsansicht "Peter Dressler. Wiener Gold" © KUNST HAUS WIEN 2016, Foto: Thomas Meyer

Ausstellungsansicht "Peter Dressler. Wiener Gold" © KUNST HAUS WIEN 2016, Foto: Thomas Meyer

Michael und ich lieben es ja, (vor allem Foto) Ausstellungen zu besuchen. Erste Adressen hier in Wien sind dafür mit Sicherheit das Kunst Haus Wien, das Museum am Karlsplatz und das Bank Austria Kunstforum. Die letzte Ausstellung die wir besuchten, und über die dieser Artikel sein wird, war "Peter Dresser - Wiener Gold" im Kunst Haus Wien.

Ich finde es toll, durch Ausstellungen, aber auch Museen zu gehen. Das gedimmte Licht, die ehrfürchtige Stille, der knarrende Holzfußboden (im Kunst Haus Wien, Architekt: Friedensreich Hunderwasser!), die Zeit vergessend durch die Hallen wandeln. Einfach toll. Und nebenbei kann man auch noch viel lernen. Michael und ich machen es normalerweise so, dass wir uns am Eingang voneinander verabschieden und wer immer als Erster fertig wird, wartet am Ausgang auf den Anderen :) So fühlt sich nicht einer genötigt, schneller oder langsamer durch die Ausstellung zu gehen, als er möchte.

P. Dressler, Aus Zwischenspiel, 1970-74 © Fotohof Archiv

P. Dressler, Aus Zwischenspiel, 1970-74 © Fotohof Archiv

Nun aber zu Peter Dressler und "Wiener Gold". Noch bis zum 5.März kannst du die Ausstellung besuchen die "mit einer ersten Retrospektive in Wien das Werk Peter Dressler, ein Werk in dem die Stadt Wien eine zentrale Position einnimmt." würdigt. Die Fotografien aus seiner Frühzeit zeigen Wien und zwar dort "wo noch die Substanz, Qualität, schlechthin die Magie des Alltäglichen in hohem Maß vorhanden ist", wie er selbst sagte. Fahrscheine und Eintrittskarten gehören zur Retrospektive ebenso wie "Burli", sein Hund. Zuerst in Natura, später dann auch aus Karton gebastelt und an den verschiedensten Orten seiner Fotografien in Szene gesetzt. Später dominieren Selbstportraits beim "Tennisspielen" im leeren Semper-Depot ebenso wie beim Abstauben diverser Malereien oder als Koch.

Mit kraftvollem Humor verlebendigt er gefundene und erfundene Szenarien durch seine Person und artikuliert kunstgeschichtliche wie auch gesellschaftliche Zusammenhänge und menschliche Verhaltensweisen.
— Presseinformation Kunst Haus Wien
P. Dressler, Aus Tie Break, 1996 © Fotohof Archiv

P. Dressler, Aus Tie Break, 1996 © Fotohof Archiv

Ich muss zugeben, dass ich mit solchen Formulierungen nicht allzu viel anfangen kann. Wenn es dir da genau so geht, lass dich davon nicht abschrecken und sieh dir die Ausstellung einfach an. Letztens war ich dann noch bei der Veranstaltung "Zwischenspiel" im Kunst Haus Wien. Ein "Foto-Talk" mit Leo Kandl, einem Freund und Weggefährten Peter Dresslers, der bereits 2013 verstorben ist. Gerald Matt führte wortgewandt durch den Abend und versuchte Leo Kandl die eine oder andere Anekdote zu entlocken. Viel kann ich dir darüber nicht schreiben, es war jedoch ein netter Abend. Ein wenig erinnerte mich Leo Kandl an den Fotografen Saul Leiter. Freundlich aber zurückhaltend, ehrlich aber wortkarg. Gerald Matt gelang es jedoch einige interessante Dinge freizulegen. Auf die Frage der Direktorin des Kunst Haus Wien ob er die Fotografie (er ist wie Peter Dressler Fotograf) als Handwerk oder doch eher als Kunst sieht, antwortete er nur, dass es beides sein kann und manchmal auch ist. Aber er freut ihn, dass man seine Werke durchaus als Kunst ansieht.

Hier noch drei Zitate aus dem Gespräch, die mir in Erinnerung geblieben sind. Wundervoll ehrlich und auf den Punkt gebracht. Ich war oft an Saul Leiter erinnert (hier mein Artikel über Saul Leiter), ich muss mir auch definitiv die Werke Leo Kandls mal näher ansehen.


Über seinen (und Peter Dresslers) Bildstil, nicht immer nur das "nette" Wien zu zeigen:

Wien kann nicht nur so g’mütlich sein, da muss auch was anderes sein.
— Leo Kandl

Leo Kandl fotografiert (noch immer) analog (mit einer Linhofkamera. Und er wird auch nicht (mehr) umsteigen. Warum dem so ist, erklärt er so:

Es ist halt etwas anderes - ein Bild am Schirm und am Papier.
— Leo Kandl

Auf die Frage was wohl sein bestes Werk sei:

Das wichtigste ist wohl die Familie
— Leo Kandl

Bis zum nächsten Mal, alles Gute, Dein

Die Photo+Adventure 2016 - DJI

Lieber Freund, 

kurz vor Weihnachten präsentiere ich dir die Produkte von DJI! Wir hatten einen großen Spaß am Stand und wenn ich mir den Controller von der DJI Mavic Pro vorher angesehen hätte, hätte ich ihn auch richtig herum gehalten, aber sieh selbst...

Bis zum nächsten Mal, 

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Die Photo+Adventure 2016 - ThinkTank

Lieber Freund,

Copyright by Photo+Adventure

Copyright by Photo+Adventure

im dritten Teil möchte ich dir die Taschen und Rucksäcke von ThinkTank Photo näher bringen. Das tolle an diesen Taschen ist, dass sie innen total auf Fotoausrüstung fokussiert sind, nach außen aber nicht (unbedingt) wie Fototaschen aussehen. Man muss ja nicht mit einer imaginären Zielscheibe ("Hey, ich habe hier viiiiiiel Fotoausrüstung dabei, überfallt mich!") herumlaufen. Die Homepage von ThinkTank bietet eine tolle Übersicht, was alles zu haben ist. Ich würde aber jedem (aus dem Großraum Wien zumindest) empfehlen, zu Sagafoto (Adresse auf der Homepage von ihnen) zu schauen. Die sind nämlich der offizielle Importeur. Und die Jungs dort nehmen sich auch gerne die Zeit, die Taschen einzeln her zu zeigen. Und wenn man seine Fotoausrüstung mit hat, darf man auch gerne versuchen, diese in der ersehnten Tasche unter zu bringen. Ich selber nutze einige Taschen von ThinkTank und bin sehr zufrieden. Die Preise sind auch angemessen, aber ein bisschen was muss man schon bereit sein zu investieren.

Nächste Woche kommt noch ein Video über DJI, bevor wir noch einen kurzen Videoclip mit ein paar Outtakes in's Netz stellen. Bis dahin, dein

 
 

Die Photo+Adventure 2016 - Canon

Lieber Freund!

Copyright by Photo+Adventure

Copyright by Photo+Adventure

Im zweiten Teil unserer Videozusammenfassung dreht sich alles um Canon. Natürlich bestand Michael darauf, die 5D MkIV vor die Linse zu bekommen. Aber auch die EOS M5 musste Platz in unserem Video finden. Außerdem konnten wir ein tolles Foto von Michael richtig groß ausgedruckt bekommen. Da es schon etliche Reviews der 5D MkIV und der M5 im Internet gibt, habe ich mich mehr auf das "Look-and-Feel" konzentriert, weniger auf die technischen Daten. Diese kannst du gerne auf der Seite von Canon nachlesen. Schon mal Erfahung mit den Diebstahlsicherungen an den Kameras gemacht? Nein, ich schon! Glücklicherweise waren die Mitarbeiter am Canon Stand sehr entspannt, mein kleiner Zwischenfall mit der Diebstahlsicherung blieb ohne Folgen ;)

Michael hat sich auch noch ein bisschen die Cine-Lens Abteilung angesehen, wenn er sich mal eine C100 oder so kaufen will... Und wir haben noch ein bisschen mit den riesen großen Objektiven gespielt, aber das ist Stoff für ein anderes Video. Ebenso wie das, was wir am Nachbarstand bei DJI erlebt haben. Bis dahin viel Spaß, dein

 
 

Die Photo+Adventure 2016 - Fotobuchanbieter

Lieber Freund!

Copyright by Photo+Adventure

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Etwas mehr als zwei Wochen sind nun vergangen, seitdem Michael und ich auf der Photo+Adventure in Linz waren. Ich hoffe dir hat unser Teaser Video von letzter Woche gefallen. Hier nun die versprochene Fortsetzung! Nachdem wir es lieben, Pläne zu erstellen und diese dann wieder über den Haufen zu werfen, haben wir es bei den Videos ebenso getan. Eigentlich sollte Michael die Videos schneiden, so wie ich es im letzten Video angekündigt hatte. Da er aber selber genug zu tun hat, haben wir uns entschieden, dass ich das mal machen soll.

Ich habe zwar diesbezüglich keine (oder so gut wie keine) Erfahrung, aber jeder hat mal klein angefangen. Außerdem ist das Programm welches ich verwende (HitFilm 4) recht intuitiv und nicht all zu komplex. Ich bin schon gespannt, ob du an den Videos erkennst, wie ich (hoffentlich) immer besser im Umgang mit HitFilm 4 werde. Michael und ich würden uns jedenfalls über Kommentare und Tipps freuen! Woran Michael und ich jedenfalls noch arbeiten müssen ist der Post-Shooting-Workflow. Glücklicherweise haben wir dieses Mal nicht so viel Material, aber wenn wir von der photokina kommen, ist es definitiv mehr. Über Tipps, wie man das Video und Audio Material sortiert, wären wir sehr froh!

Nun aber zurück zur Photo+Adventure. In diesem ersten Video habe ich mir drei der Aussteller für Fotobücher angesehen. Natürlich bekommt man dort weitaus mehr als nur Fotobücher. Poster, Tassen, Smartphonecovers, Kalender und andere Fotogeschenke sind ebenso im Angebot. Namentlich waren wir bei Cewe, dem wohl größten und bekanntesten Anbieter, Saal Digital und Foto Charly. Letzteren kannte ich noch nicht, habe aber die Gelegenheit beim Schopf gepackt und nach der Photo+Adventure Adventkalender für meine Neffen und Nichten bestellt. Ich bin sehr zufrieden mit der Geschwindigkeit und der Qualität! Wer bei einer Bestellung 20% sparen möchte kann den Code 20foto16 verwenden. Dieser gilt noch bis Ende März 2017! Hab ich auch gemacht und fast 10€ dadurch gespart! Foto Charly ist außerdem ein österreichischer Anbieter, ebenso wie Fotobook.at, und diese sollte man unterstützen, finde ich!

Fotobook.at hatte zwar auch einen Stand, der war aber zu gut besucht, als das wir dort Platz gehabt hätten. Außerdem kenne ich die Qualität der Produkte bereits und die ist vorzüglich! Alle Fotobücher in den letzten zwei Jahren habe ich dort machen lassen und auch ein paar Weihnachtsgeschenke (ein Fotopuzzle und ein Memory Spiel) habe ich dort schon bestellt. Vielleicht schreibe ich ja darüber einen eigenen Artikel. Nun aber genug der geschriebenen Worte, hier kommt das Video!

Über Kommentare, Tipps und Anregungen zum Video, aber auch anderen Artikeln freue ich mich riesig, egal ob hier, auf Facebook oder sonst wo! Das nächste Video stelle ich in einer Woche online! Bis dahin, dein