Foto Walk

Fotowalk XII - Christmas Edition

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Datum, Zeit & Ort

Der Fotowalk XII - Christmas Edition findet heuer ganz ganz knapp vor Weihnachten statt. Das liegt daran, dass Michael und ich an den Freitagen der Adventzeit schon fast immer etwas vorhaben. Aber am 22.Dezember haben wir beide noch nichts vor. Daher veranstalten wir den Fotowalk XII an diesem Tag. Treffpunkt ist der Christkindlmark am Karlsplatz bei der Information. Wir treffen uns dort ab 15.15 und um 15.30 ziehen wir dann nach einem ersten Punsch los!

Das Thema

Klingt jetzt nicht sehr originell oder ausgefallen, aber das Thema ist natürlich der Zeit entsprechend Weihnachten! Christkindlmärkte, Punsch, bunte Lichter, funkelnde Kinderaugen, vielleicht auch Schneeflocken? Wer weiß, das wird sich alles dann noch zeigen. Wir werden die einzelnen Christkindelmärkte in und um die Innenstadt herum so wie jedes Jahr abklappern, je nach dem wie viel los ist, bleiben wir länger oder ziehen gleich weiter.

Folgende Christkindlmäkrte sind eingeplant, die Reihenfolge ist alles andere als fix, auch kann es gut sein, dass wir den einen oder anderen auslassen: Karlsplatz, Rathausplatz, Museen, Am Hof, Altwiener, Michaelerplatz, ...

Bis dahin noch einen besinnlichen Advent und alles Liebe,

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5 Dinge die ich beim Foto Walk #11 gelernt habe

Am 14.August hatten wir unseren letzten Foto Walk mit dem Thema "Total Analog*". Neben ein paar netten Stunden (nicht nur wegen des strahlend schönen Wetters) die Michael und ich in Wien verbrachten haben wir beide auch einiges gelernt. Hier nun die 5 Dinge, die ich beim Analog Foto Walk gelernt habe.


 

1. Notizen, Notizen, Notizen

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Man glaubt ja gar nicht, wie viel Arbeit einem eine digitale Kamera abnimmt. Neben Blende, ISO, Belichtungszeit, Brennweite und Aufnahmedatum bzw. -zeit können neuere Modelle auch die GPS Koordinaten in die EXIF Infos speichern. Möchte man diese Inormationen bei analogen Kameras auch haben, braucht man einen Stift und ein Papier. Oder wie in meinem Fall das iPhone. Ich hatte nämlich Stift und Papier daheim liegen gelassen. Die ISO ändert sich ja nicht, aber Belichtungszeit und Blende je nach Lichtsituation schon. Wobei das auch nur bedingt richtig ist, dazu aber mehr bei Punkt 4 meiner Liste! Als Chemiker habe ich schon sehr früh gelernt, dass man nie genug, immer nur zu wenig aufschreiben kann. So auch hier bei unserem Foto Walk. Als wir am Maria Theresien Platz ankamen, machte ich ein Foto des Kunsthistorischen Museums und stellte beim nachfolgenden Aufziehen des Filmes fest, dass ich soeben die letze Aufnahme belichtet hatte. Den verwendeten Film hatte ich vom Flohmarkt erstenden, ohne die Papierhülle, von welcher man sich die Stirnseite auf dem Kamerarückteil befestigen kann. Damit wäre klar, dass die Kamera a) einen Film enthält, b) welche ISO dieser Film hat und c) wie viele Aufnahmen auf den Film passen. Da ich diese Umverpackung nicht hatte, habe ich mir - nachdem ich den Film eingelegt und den Deckel geschlossen hatte - einen kleinen Zettel geschrieben. Dummerweise war ich mir aber genau in jenem Moment als ich den Deckel schloss und die Kamera aufzog, nicht mehr sicher, ob 24 oder 36 Aufnahmen auf den Film passten. Also schrieb ich "24(?) / 36" drauf. Nicht sehr hilfreich, gell? Nun, es waren 24 und Michael war überhaupt nicht amüsiert, als ich ihm sagte, ich sei fertig. Er war mir bildermäßig nämlich immmer voraus (nicht nur der Anzahl nach...) und plötzlich war ich fertig und er hatte noch 5 oder 6 Fotos zu machen.

Und die Moral von der Geschichte: Mache dir von Anfang an Notizen, wirklich gleich jetzt - sofort - und nicht erst später. Man vergisst dann die Hälfte, auch wenn man noch jung ist ;)


 

2. Motive, Motive, Motive

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Wie schwer kann es sein, 24 oder 36 Motive zu finden, magst du dich fragen. Nun, das kommt - wie so oft - darauf an. Einerseits auf den Ort, Wien ist aber äußerst motivreich, daher bleibt dieser Punkt außen vor. Andererseits auf die Tagesverfassung, die zur Verfügung stehende Zeit sowie die Ausrüstung. Beide unserer Kameras waren mit einem 50mm Objektiv (f/1.8 respektive f/1.7) ausgestattet, was in der damaligen Zeit DAS Standardobjektiv war. Einfach zu bauen, und auch mit großzügiger Offenblende preislich noch sehr leistbar. Natürlich beeinflusst dies die Motivwahl, denn Zoomen geht nur in einem begrenzten Bereich. Es kommt nicht so gut, wenn man mitten auf der Straße stehen bleiben würde, um einen bestimmten Winkel oder Bildausschnitt zu erhalten. Aber auch die Tagesverfassung des Fotografen ist maßgeblich daran beteiligt, wie leicht oder schwer die Motivwahl fällt. Der meiner Meinung nach größte, oder auch schwerwiegendste Punkt ist wohl der, dass jedes "Klick" echtes Geld kostet. Da überlegt man zwei (oder drei oder vier...) Mal, ob man das Foto tasächlich machen will oder ob es das vielleicht doch nicht wert ist. Und damit glaube ich, wird es besonders schwer. Zumindes ich habe nur mit Müh und Not meine 24 Fotos (zum Glück hatte mein Film keine 36 Aufnahmen...) zusammen bekommen. Dafür freut man sich umso mehr, wenn einem dann ein Motiv vor das Objektiv kommt, bei welchen man mit der Digitalen einfach ein paar Bilder geschossen hätte, es mit der Analogen aber mit nur einem Bild geschafft hat, und man nicht die Gelegenheit hatte, nochmal abzudrücken. Ich habe mich sogar gefreut, obwohl der Scan nicht perfekt war und, ach das kommt in Punkt 4!

Und die Moral von der Geschichte: Es kann hilfreich sein, sich im Vorfeld ein Thema auszusuchen und dann gezielt nach diesen Motiven ausschau halten als "einfach drauf' los" zu fotografieren


 

3. Arbeit, Arbeit, Arbeit

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Analog zu fotografieren ist richtig viel Arbeit. Das soll dich jetzt nicht davon abhalten es selbst einmal auszuprobieren, denn das Ergebnis wiegt die aufgewendete Arbeit (zumindest fast) immer auf. Zuerst muss man sich Film besorgen. Das geht zwar auch über das Internet, aber gerade bei solchen Produkten bleibe ich gerne lokal. Das kostet Zeit und Geld. Dann die ganze Aufschreiberei während des Fotografierens (wobei es auch solche geben soll, denen es egal ist und die nicht mitschreiben). Und am Ende will der Film ja auch noch entwickel werden. Also entweder ins Labor (wieder lokal!) bringen oder selber entwickeln (würde ich nur bei s/w Film empfehlen). Auch hier wieder: Zeit & Geld. Es ist also weniger "klassische" Arbeit als mehr Zeit und Geld die investiert werden wollen. Aber wie schon geschrieben, ist das Ergebnis es (meist) wert. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. Ach ja, irgendwie wollen die Negative ja dann auch auf den Computer gelangen. Also ist scannen angesagt. Ist man in der glücklichen Lage, einen Negativscanner zu besitzen, macht es das um vieles Einfacher. Ich habe auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mir einen zuzulegen. Aber für die wenigen Rollen Film die ich im Jahr verbrauche, lasse ich sie gleich im Labor scannen. Auch wenn ich beim letzten Job alles andere als zufrieden mit dem Ergbnis war. Zum Teil lag es scherlich an dem (sehr?) alten Film den ich verwendet hatte. Die Negative waren mehr Gelb als Braun, aber ein paar der Scans waren am Rand beschnitten und das ist dann doch wohl am Labor gelegen.

Und die Moral von der Geschichte: Lass dich nicht abschrecken und gönne dir die Zeit. Heute wird alles einer "Kosten-Nutzen-Rechnung" unterworfen. Vergiss das alles für einen Tag und nimm dir die Zeit!


 

4. Ist doch egal

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Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass Film relativ gutmütig ist. Und viele Fehler verzeiht. Und wenn ich an die Zeit zurück denke, in denen ich als junger Bursche analog fotografiert habe, waren die Fotos nicht überragend gut, aber für damalige Verhältnisse durchaus OK. Und auch bei diesem Fotowalk zeigte sich dieses. Michael und ich haben uns natürlich den eingebauten Belichtungsmesser zunutzen gemacht, aber richtig "falsch" belichtet haben wir keines der Fotos. Auch wenn (vor allem bei mir!) die eine oder andere Belichtungszeit sicher nicht "richtig" gewesen war. Auch das Foto von mir auf der Treppe vor der Dominikanerkirche (Hier) ist so ein Beispiel. Direkt nachdem Michael den Auslöser gedrückt hatte meinte er "Mist, das Foto wird zu hell". Urteile selbst, Michael hat nur geringfügigste Anpassungen vorgenommen. Ein Anpassen der Belichtung gehörte da nicht dazu. Natürlich ist es gut möglich, dass eine gewisse Korrektur bereits beim Scannen stattgefunden hat, aber wenn der Film "zu sehr" über- oder unterbelichtet gewesen wäre, hätte auch der Scanner nichts mehr machen können. Ich hatte mir auch aus dem Internet (Hier) einen "Belichtungsschieber" herunter geladen und zusammengebaut. Diesen habe ich für die ersten paar Fotos verwendet, quasi als Experiment. Und wie du sehen kannst, hat auch dies funktioniert. Mein Film dürfte schon sehr alt gewesen sein, denn wie ich in diversen Podcasts gelernt habe, brauchen abgelaufene Filme tendenziell mehr Licht (ich glaube pro 5 Jahre eine Blende mehr). Meine Negative waren alle sehr hell, was auf eine generelle Unterbelichtung hindeutet. Lustigerweise waren die Negative auch mehr Gelb als Braun. Das könnte aber am verwendenten Film (Kodak) gelegen haben?!?

Und die Moral von der Geschichte: Analoges Fotografieren ist keine Hexerei, sondern ganz einfach. Keine Angst also, dass die Fotos nichts werden könnten. Klar, für pulizerpreisträchtige Fotos wirst du dich schon mehr anstrengen müssen, aber für zwischendurch und "nur" zum Spaß kannst du dich komplett auf den Belichtungsmesser verlassen oder auch einfach auch nur die Belichtung schätzen.


 

5. Shit happens

Michaels Lightleak

Michaels Lightleak

Michaels Lightleak II

Michaels Lightleak II

Es ist ja hinlänglich bekannt und auch hunderte Male bewiesen, dass wenn etwas schiefgehen kann, es nicht die Frage ist OB sondern nur WANN es schiefgeht. Bei einigen meiner Bilder hatte ich das "Glück", ein kleines Lichtleck am Rand zu haben (siehe Turm bei Punkt 3). Nicht bei allen Fotos, es dürfte wohl auf den Winkel zwischen Kamera und Sonne angekommen sein. Michael hat es da deutlich heftiger erwischt, wie du an dem einen oder anderen Beispielfoto auch deutlich erkennen kannst (beide direkt vom Scanner ohne weitere Bearbeitung). Shit happens. Meine Kamera ist definitiv in einem schlechteren Zustand als Michaels, aber wie du siehst, heißt das überhaupt nichts. Aber deswegen auf den Spaß verzichten, mit der alten analogen Kamera durch die Gegend zu ziehen? Mir ist es (damals) auch passiert, den Film nicht ordentlich eingespult gehabt zu haben. Bei Foto Nummer 40 (zu diesme Zeitpunkt hatte ich mich noch gefreut, ein paar extra Fotos gehabt zu haben) bin ich dann misstrauisch geworden und als die Negative aus dem Labor zurück waren, war die Enttäischung und die Trauer groß. Aber anstatt der Fotografie den Rücken zu kehren, habe ich seidem einfach besser darauf geachtet den Film ordenlich einzulegen. Shit happens. Auch mein Lieblingsbild des Foto Walks (das mit dem Fiaker und der Straßenbahn) ist nicht perfekt. Zumindest der Scan nicht. Am Negativ ist nämlich das Pferdchen noch ganz drauf. Da ich selber aber keinen Scanner besitze und mir die ganzen DIY Lösung zu mühsam sind (ich gebe zu, dass ich dafür zu faul bin, zumindest im Moment), lasse ich das Foto so wie es ist. Ich mag es auch so, wie es ist.

Und die Moral von der Geschichte: Shit happens. Get used to it and deal with it. Je eher du dich mit dem Gedanken anfreundest, dass niemals alles perfekt sein wird und dass immer wieder etwas schiefgehen wird, egal wie gut du auch vorbereitet bist, desto früher wirst du selber eine innere Ruhe und Zufriedenheit verspüren.


Hier geht es übrigens zu dem Flickr Album mit meinen analogen Fotos und hier geht es zu denen von Michael. Er hat mir außerdem verraten, dass ihm einige seiner Freunde gesagt haben, dass sie erst zu spät von diesem Foto Walk erfahren haben. Keine Sorge, das wird nicht unser letzter Foto Walk gewesen sein, am Besten folgst du uns auf Facebook und abonnierst unseren Feed, dann solltest du unsere zukünftigen Foto Walks zeitgerecht in deine Chronik gespült bekommen! Bis zum nächsten Mal, Dein

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Fotowalk #011 - Total Analog*

Datum, Zeit & Ort

Der Fotowalk #011 - Total Analog* findet am Fenstertag vor Maria Himmelfahrt statt. Das ist Montag, 14.August! Der Ausgangspunkt ist - wie üblich - der Karlsplatz bzw. der Seiteneingang der Karlskirche. Wir mögen diesen Platz, weil man ihn sowohl öffentlich als auch mit dem Auto (Kurzparkzone!) erreichen kann. Wir treffen uns um 10.00 und dann ziehen wir los!

Das Thema - Total Analog*

Eigentlich wollte ich ja "Absolut Analog" nehmen, aber das ist der Name des neuen Podcasts von Chris Marquardt und Monika Andrae. Ich glaube zwar nicht, dass die beiden etwas dagegen gehabt hätten, aber "Total Analog*" klingt auch nicht so schlecht. Was genau meint das Thema denn nun und warum ist da ein Sternchen??

Nun das ist ganz einfach, wir werden bei diesem Fotowalk nur analog fotografieren. Das bedeutet im Detail, dass jeder der noch (so wie Michael und ich) eine anaolge Kamera besitzt, sich einfach einen Film seiner Wahl (Farbe, S/W, beliebige ISO) kauft und mit diesem dann den Fotowalk bestreitet. Das Sternchen ist das Kleingedruckte für all jene, die keine analoge Kamera (mehr) besitzen. Jene dürfen nämlich trotzdem gerne mit ihrer digitalen Kamera ihrer Wahl teilnehmen, jedoch mit Einschränkungen:

  1. Die ISO muss auf einen (beliebigen) Wert fest eingestellt und dort belassen werden. Wir können die ISO ja auch nicht beliebig ändern, die ist durch den Film fix vorgegeben.
  2. Maximal 36 Fotos dürfen gemacht werden, und kein Foto darf gelöscht werden. Denn dies ist auch beim analogen Film so.
  3. Kein "Chimpen" - Der Bildschirm auf der Rückseite der Kamera bleibt aus. Kein Nachschauen ob die Belichtung passt, ob der Bildausschnitt gut ist. Das geht analog alles nicht.

Na, ist das Interesse geweckt? Dann würden wir uns sehr freuen, euch am 14.August bei unserem Fotowalk #011 begrüßen zu dürfen.

Recap Fotowalk #010 - LDA

Lieber Freund,
Du wirst dich sicher gewundert haben, dass gerstern kein Artikel erschienen ist. Nun, das ist einzig und alleine meine Schuld. Ich hatte vor, Dienstag Abend noch ein paar Zeilen zu schreiben, nachdem ich in den vergangenen Wochen mir keine Zeit dafür genommen hatte. Und dann stolperte ich über ein Webinar das Bloggen betreffend. So habe ich den Abend dann damit verbracht, mir ein paar Blogging Tipps zu notieren und nicht an einem neuen Artikel zu schreiben.

Ironischer Weise war der erste Tipp "Consistensy is more important than frequency!", also Beständigkeit ist wichtiger als Häufigkeit. Das "untere Limit" sollte demnach ein Artikel pro Woche sein, was Michael und ich auch derzeit versuchen. Und diesen einen Artikel pro Woche hole ich nun hier am Donnerstag nach (eigentlich haben wir ja zwei pro Woche, wenn man das Foto der Woche mitzählt). Vermutlich bin ich gerade auf dem Weg nach Prag, wenn dieser Artikel online geht. Hoffentlich kann ich dort ein paar schöne Fotos machen, die ich natürlich dann auch hier veröffentlichen werde. Ich möchte dir heute ein paar meiner Fotos unseres letzen Fotowalks (Nummer 010 um genau zu sein) zeigen und ein paar Worte warum ich dieses oder jenes Bild gemacht habe dazu schreiben. Im Übrigen, meine Kamera (Fuji X-Pro1 mit dem 56mm f/1.2) war auf "Pro Neg. Hi", Bildformat 16:9 eingestellt. Alle Bilder sind SOOC (Straight out of camera) und daher unbearbeitet.


Das Erste und das Letze Bild

Ich muss zugeben, dass mir zu Beginn noch nicht bewusst war, dass ich meine Fotoserie mit einer "Innenecke" beginnen und einer "Außenecke" beenden werde. Mir gefielen einfach die Linien die durch das Grafitti unterbrochen bzw. gestört werden. Als wir dann auf dem Weg zum Auto waren, kam ich am Ecke des Resselparks an der anderen Hausecke vorbei und da wurde mir klar, dass ich diese beiden Fotos als "Klammer auf" und "Klammer zu" für meine Fotoserie verwenden kann.


Der Mann am Hotel

Im ersten Moment könnte man wirklich meinen, da hänge doch einer an der Hotelwand. Erst der zweite Blick verrät, dass es sich nicht um einen lebendigen Menschen handelt. Eine Plakatleinwand daneben erklärte um welches Kunstprojekt es sich handelt, mir gefiel einfach das Motiv und das kurz innehalten um sich bewusst zu machen, was da genau vor sich geht.


Zwei Chamäleons küssen sich

Als wir den Stadtpark betraten, fiehl mir der Bogen zwischen den beiden Steinen sofort auf. Das sie beiden wie Chamäleons aussehen, bemerkte ich erst, während ich wartete, keine Personen mehr im Bild zu haben (du glaubst nicht, wie viele Menschen auf einmal kommen, kaum dass du den richtigen Abstand und Winkel gefunden hast).


Der Taubenflüsterer

Diese Statue findet sich am Graben, in unmittelbarer Nähe zur Peterskirche. Als wir dort vorbei kamen, ist mir die eine Taube auf dem Finger sofort aufgefallen. Mir gelang es mit den aktuellen Einstellungen, fast ein Silhouettenbild zu bekommen. Da ich aber nicht ganz zufrieden war, passte ich meine Einstellungen an, doch da saß die zweite Taube (man sieht sie schon am Oberarm hinter der Hand) auf dem Kopf, und das sah blöd aus. Ich wartete zwar ein wenig, aber den beiden Tauben gefiel es da, wo sie gerade waren, also zog ich weiter.


Die Prätorianergarde

Ich wählte diese Bild (gegenüber jenem, auf welchem nur die beiden Statuen vor der hellen Hauswand zu sehen sind), weil ich eine gewisses humoristisches Element darin sehe. Die beiden Prätorianer, wachsam und darauf gefasst, sofort jegliche Gefahr im Keim zu ersticken und dem gegenüber der junge Mann noch hinter dem Eck versteckt mit der schwarzen Lederjacke und dem forschen Schritt. Vielleich der Kommandant der beiden, sich leise anschleicht um die beiden dabei zu erwischen, nicht aufmerksam zu sein?


Unser neues Bannerfoto auf Facebook

Der kleiner Innenhof neben dem Michaelerplatz bietet dank einiger Spiegel genug Möglichkeiten sich krativ auszutoben. Das haben Michael (links) und ich auch getan und eben dieses Foto kam dabei heraus. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich sehe wie klein die X-T1 im Vergleich zu meiner "kompakten" X-Pro1 ist.


Life will find a way

Diesen wohl sehr bekannten Satz von Dr.Ian Malcom aus Jurassic Park hatte ich im Kopf, als ich sah, wie sich die Ästchen durch den Zaun der den Volksgarten umgibt, streckten. Weit offene Blende, damit nur das in Fokus ist, wohin ich den Betrachter lenken möchte. Die schrarze Farbe des Zauns hilft auch, das Auge zu dem grünen Farbklecks zu lenken.


Das war es auch schon wieder für dieses Mal. Wenn du alle Fotos sehen möchtest die wir gemacht haben, brauchst du nur auf unsere Namen klicken: Lukas (LDA) und Michael (MiAb)
Wenn du auch einmal bei einem Fotowalk dabei sein möchtest, würde ich dir empfehlen unsere Facebookseite zu liken oder zumindest zu abonnieren. Dort posten wir immer einen Link zu unseren Artikeln und erstellen Veranstaltungen für unsere Fotowalks. Der nächste Fotowalk kommt bestimmt, sicherlich viel früher als du denkst! Bis zum nächen Mal, Dein

Foto Walk #010 - relaunch

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Warum schon wieder #010? 

Nachdem unser letzter Foto Walk ja im Wahrsten Sinn des Wortes in's Wasser gefallen ist, dachten wir uns, dass wir die Nummer 10 nochmal verwenden. 

Wann & Wo? 

Ja, es ist etwas kurzfristig, aber dank der sozialen Medien verbreitet sich die Information schnell und vielleicht hat ja der Eine oder Andere doch Zeit, wir treffen uns am Montag, 1.Mai um 15.00 bei der Karlskirche.  Der 1.Mai ist ja hier in Österreich ein Feiertag, also ideal für einen Foto Walk! Und auch das Wetter sollte nicht all zu schlecht sein!

Für wen? Und was kostet es?

Da es sich lediglich um ein privates Treffen von Fotobegeisterten handelt, kann natürlich jeder der Freude an der Fotografie hat kommen! Und jeder der etwas lernen will sich! Und kosten tut es natürlich nichts, außer ein paar Stunden deiner Zeit!

Thema

Michael und ich haben uns auf folgendes Thema bzw. Challenge geeinigt: Limit yourself to grow!  Jeder Teilnehmer darf sich (selber) etwas aussuchen, dass er während des Foto Walks nicht verändert. Das kann die verwendete Brennweite sein, oder die Blende, oder das Bildformat (1:1, 16:9, ...), oder, oder, oder ...

Wichtige Information zum Schluss :)

Wie oben erwähnt, handelt es sich um ein privates Treffen von Fotobegeisterten. Es handelt sich nicht um eine klassische Veranstaltung, auch wenn auf Facebook "LDAMiAb Photography" als Veranstalter steht. Wir übernehmen keinerlei Haftung für etwaige Schäden, Verletzungen, usw. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und auf eigene Gefahr! Die Kosten für die Anreise, Mittagessen, Fahrkarten, usw. sind von jedem selbst zu tragen!